Das Sorgentelefon

kompetente Lebensberatung und psychologische Beratung

1,79 € / Min. (mobil höher)
min. 1 Berater telefonisch verfügbar!
kostenfrei
derzeit nicht möglich
Das Sorgentelefon ist ein Dienst für psychologische Beratung mit ausgebildeten und qualifizierten Beratern. Eine neutrale Stimme zeigt oft neue Lösungen. Lass dir Mut machen, dich stärken und dir neue Wege aufzeigen. Du hast es dir verdient, dass dir jemand zuhört. Genau in diesem Augenblick stehen ein einfühlsame Berater bereit.

Alkoholsucht und andere Süchte erkennen

Alkohol und Nikotin sind zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Auf Grund der schleichenden Einbindung in die täglichen Abläufe, kommt man mit beidem immer wieder in Kontakt. Dies fängt bei den gelegentlichen Raucherpausen auf der Arbeit an und endet bei dem abendlichen Bier mit Freunde oder vor dem Fernseher. Alle diese Dinge für sich allein sind noch nicht problematisch. Oder etwa doch? Wer sich unsicher ist, ob die eigenen Konsumgewohnheiten schon an eine Sucht grenzen, sollte das Gespräch suchen, um eine Sucht erkennen zu lassen.

Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation bezeichnet der Begriff der Sucht das krankhafte psychische oder körperliche Verlangen nach einem bestimmten Rauschmittel. Viele Ärzte erweitern das Spektrum der physischen Rauschmittel um Verhaltenssüchte wie die Sucht nach Sport oder nach Pornografie. Dabei ist dieses Verlangen für den Betroffenen oftmals so stark, dass negative Folgen für den eigenen Körper und das soziale Umfeld in Kauf genommen werden. Im schlimmsten Fall ist die betroffene Person nicht mehr Herr des eigenen Handelns. Wird das eigene Leben durch den Konsum zum Negativen beeinträchtigt? Diese Frage sollten sich Raucher oder Menschen, die viel Alkohol konsumieren, an diesem Punkt stellen. Beeinflusst eine dieser beiden Substanzen den Alltag gegen den eigenen Willen zum Schlechten? Oder kann man doch zu jeder Zeit aufhören, auch wenn es am Anfang vielleicht schwer fällt?

Das Tückische an Alkohol und Nikotin ist, dass diese Substanzen zu den Alltagsdrogen gezählt werden. So sind sie zu bezahlbaren Preisen überall erhältlich, aber bergen in der falschen Dosis ein hohes Potenzial einer Sucht. So konsumieren laut der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 9,5 Millionen Menschen Alkohol in einer gesundheitlich bedenklichen Dosis. Mit 14,7 Millionen Menschen liegt die Zahl der Raucher noch ein erhebliches Stück höher. Die verheerenden gesundheitlichen Auswirkungen dieser beiden Substanzen werden wegen ihrer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz oftmals verdrängt. Viele Menschen machen ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol und Nikotin schon im Jugendalter. Die Gründe für den ersten Zug oder Schluck sind dabei vielfältig. Manch einer ist einfach nur neugierig, bei anderen spielt wiederum der Gruppenzwang die ausschlaggebende Rolle. Im Erwachsenenalter sind die Auslöser anders gelagert. In diesem Lebensabschnitt stellt oftmals langanhaltender beruflicher oder privater Stress den Auslöser dar. Menschen in dieser Situation suchen häufig nach einem Ventil für den Druck und finden dieses in ihrem Konsum. Problematisch werden alle diese Verhaltensweise jedoch erst zu dem Zeitpunkt, wenn das Familienleben, Partner- und Freundschaften oder das Arbeitsleben negativ beeinflusst werden und eine Sucht vorliegt.

Oftmals scheuen sich Betroffene davor offen über ihr Problem zu reden. Zu groß sind die Befürchtungen, dass das eigene Umfeld auf das sensible Thema der Sucht ablehnend reagieren könnte. Viele Menschen missverstehen Gespräche dieser Art auch als ein Eingeständnis von eigener Schwäche oder möchten Familienmitglieder und Freude nicht mit den eigenen Problemen belasten. Wer an einem Punkt angekommen ist, an welchem man nicht mehr einschätzen kann, ob das Pensum an Alkohol oder Zigaretten pro Tag noch dem Normalmaß entspricht, kann sich an eine psychologische Lebensberatung wenden. Mit Hilfe einer telefonischen Problemberatung können sich Betroffene auf anonymer und diskreter Basis mit ihrem Problem auseinandersetzen. So macht ein Mensch den ersten Schritt zur Einschätzung, ob das eigene Verhalten schon an eine Sucht grenzt. Manchmal kann es auch einfach nur gut tun mit einem anderen Menschen über seine Sorgen und Bedenken zu reden, ohne dabei Angst haben zu müssen, dass das eigene soziale Umfeld über einen urteilen könnte.

Telefonberatung Suchterkennung

Oftmals ist ein Gespräch der erste Schritt um ein Problem zu lösen. Ein professionelles Sorgentelefon bietet Menschen mit Alkohol- und Nikotinproblemen zu jeder Tageszeit ein offenes Ohr. Auf offene und anonyme Weise können Betroffene so über ihr Problem sprechen.