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Meine Familie ist gegen die Beziehung zu meiner schwer kranken Freundin

aus unserer kostenlosen, öffentlichen Beratung
veröffentlicht am 04.03.16

Ursprungsanfrage
Liebes Team vom Sorgentelefon,

ich stecke momentan in einer problematischen Beziehung und erlebe in meiner Gefühlswelt etwas, dass mir Sorgen macht und ich nicht so recht einschätzen kann.
Ich habe eine Frau kennengelernt und nach einer gewissen Zeit haben wir uns sehr zeitgleich ineinander verliebt. Die Gefühle waren bei uns beiden wirklich unheimlich stark, was wir beide in dieser Form noch nie hatten. Das Problem ist nur, dass sie sehr krank ist, was eventuell sogar tödlich enden kann. Ob dies der Fall ist, werden wir im Dezember erfahren. Dort wird geklärt, wie es um ihre Heilung steht.
Das Problem ist jetzt, dass meine Familie davon Wind bekam und wir beide sowohl von Eltern, als auch von meinem Bruder Widerstand bekommen haben. Die Tatsache, dass ich momentan aus gesundheitlichen, als auch finanziellen Gründen zu Hause wohne, macht diese Sache noch schwieriger.
Meine Freundin bekam das alles mit und war wirklich sehr bestürzt darüber. Sie ist sehr harmoniebedürftig und ein totaler Familienmensch. Völlig desillusioniert durch diese Situation, hatten wir beide unseren schwersten Liebeskummer überhaupt. 4 Tage totale Staatstrauer. Und dann geschah etwas seltsames. Ich bin am 5. Tag morgens aufgewacht und habe schon gemerkt, dass etwas anders war. Ich fühlte mich nicht mehr ganz so schlecht, aber auch irgendwie seltsam. Fast etwas leer und gleichgültig. Plötzlich waren diese starken Gefühle, die mir vor einem Tag noch gesagt haben, dass ich mit dieser Frau einfach durchbrennen möchte, einfach weg! Wie weggeblasen. Ich verstand das nicht und habe darauf zwei bis drei mal eine Angstattacke bekommen. Jedoch habe ich das Gefühl, dass die Gefühle nicht weg, sondern irgendwie wie verschlossen sind. Sie versuchen immer mal wieder durchzukommen, schaffen es aber nicht.
Wir führen unsere Beziehung momentan im versteckten weiter und sind zusammen. Meine Familie ist jetzt nicht böse oder so... Aber ich will einfach meine Ruhe haben. Manchmal, wenn dieses schöne Gefühl wieder versucht durchzukommen und ich wieder etwas Gegenwind bekomme, fühlt sich das wie ein Stich im Herzen an und sie verschwinden wieder.

Letztens schrieb ich mit ihr bei Whats App. Einer aus meiner Familie sah, dass wir beide gleichzeitig online waren und schrieb mich an "Ich dachte, du schreibst nicht mehr mit ihr bis spät in die Nacht?". Vorher war das Gefühl fast wieder da. Doch in der Sekunde, wo ich diese Nachricht laß, stach es einfach durch mein Herz.
Es war ungefähr dieses Gefühl, dass man hat, wenn man verliebt ist und von seinem Schwarm gesagt bekommt, dass er/sie kein Interesse hat.

Was mich jetzt so fertig macht, ist, dass ich so extrem darauf reagiere. Was stimmt mit mir nicht?
Bin ich so von der Meinung anderer und insbesondere meiner Familie abhängig, dass ich nicht selbstständig fühlen kann? Ich will das nicht, sondern wieder das zurück, was ich vor kurzer Zeit noch gefühlt habe.

Ich weiß. Als Erwachsener hat die Familie da nicht mehr mitzureden, was ich auch klar zu verstehen gegeben habe. Jedoch ändert das nichts an den langen Gesichtern und der schlechten Laune, die ich deswegen ertragen muss und mich stark belastet.
Ich würde mich sehr über Hilfe freuen.
Susanne Bodin
Lieber Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Offenheit, ich kann mir sehr gut vorstellen, in welchem Gefühlswirrwarr Sie sich befinden - es ist sehr viel, was momentan auf Sie einströmt.
Zunächst einmal möchte ich Ihnen sagen, dass ich es sehr schön finde, dass Sie trotz der Krankheit Ihrer Freundin an der Beziehung festhalten und dass Sie sich dem Problem stellen, dass der Mensch, den Sie leiben, sehr krank ist. Das ist eine schwierige Situation, aber es spricht für Sie und Ihren Charakter.
Natürlich ist es für den Betroffenen, aber auch für einen Partner ein Schock, wenn eine so schwere Krankheit eintritt, aber das kann jedem Menschen jeden Tag selbst passieren- das sollte einem klar sein und trotzdem ist es nicht selbstverständlich, dass man dem Erkrankten zur Seite steht. Dafür also schon einmal meine Hochachtung.
Sie schreiben ganz richtig, dass man sich als Erwachsener von der Familie selbstverständlich nicht vorschreiben lassen muß, wen man liebt und mit wem man eine Beziehung führt. Trotzdem merken Sie aber selber, dass man sich nicht einfach von den Erwartungen und Meinungen der Familie freimachen kann, auch wenn man selber für sich die Entscheidung getroffen hat, an der Beziehung festzuhalten und trotzdem man sich seiner Gefühle zum Partner sicher ist. Es ist doch verständlich, dass Ihre Familie Ihnen auch etwas bedeutet und dass es Ihnen nicht egal ist, wenn die Familie auseinanderbricht. Es ist immer eine Belastung, wenn man einen guten Kontakt zu seinen Eltern oder Angehörigen hat und dann bemerkt, dass diese Menschen nicht hinter einem stehen. Deshalb ist es sehr "normal", dass sich auch Ihre Gefühle für Ihre Freundin verändern, weil Sie eben auch Gefühle für Ihre Familie haben und diese Menschen nicht verlieren wollen.
Lassen Sie sich nicht verunsichern, es ist völlig nachvollziehbar, wenn in einer solchen Situation auch Ihre Gefühle für Ihre Freundin schwanken - Sie müssen verarbeiten, dass Ihre Freundin schwer krank ist und Sie müssen damit zurechtkommen, dass Sie keine Unterstützung von Seiten Ihrer Angehörigen haben. Das ist eine schwierige Situation und da geschieht es unbewusst, dass auch Sie zweifeln, ob das alles so richtig ist und dass auch Sie nicht immer nur schöne Gefühle für Ihre Partnerin haben. Eine Krankheit stellt jede Beziehung auf die Probe.
Sie merken aber, dass Sie Ihre Freundin trotz allem lieben und da sollte es Sie nicht verunsichern, wenn auch andere Gefühle auftauchen, das ist in Ihrer Situation kein Zeichen für mangelnde Liebe, sondern für eine momentane Überforderung mit der Situation.
Sie müssen auch an sich denken und sich eingestehen, dass nicht nur Ihre Freundin mit der Diagnose klarkommen muß, sondern auch Sie - Sie haben auch Gefühle, müssen mit der Angst um Ihre Freundin klarkommen und machen sich Sorgen um die Zukunft, da kann man nicht immer nur positive Emotionen entwickeln.
Es stellt sich aber nun die Frage, wie Sie sich Ihrer Familie gegenüber verhalten, zumal ja eigentlich gar nicht nachvollziehbar ist, warum Ihre Familie so ablehnend reagiert - nur wegen der Krankheit ? Vielleicht kennen Ihre Angehörigen Ihre Freundin ja gar nicht richtig und es wird ein Urtel gefällt, ohne überhaupt einen Anhaltspunkt oder Grund zu haben. Das ist natürlich nicht schön und auch kein guter Zug Ihrer Familie, aber es entspringt oftmals auch einer gewissen Hilflosigkeit und Sorge um einen Angehörigen - man macht sich Sorgen um Sie, weil Sie eben eine solch enorme Belastung haben.
Vielleicht wäre es ein erster Schritt, wenn Sie Ihre engsten Angehörigen einmal einladen oder sie besuchen und in einer ruhigen Atmosphäre ein ehrliches Gespräch führen, in dem Sie Ihren Angehörigen erläutern, wie sehr Sie diese Frau lieben, wie wichtig sie Ihnen ist und wie sehr es Sie verletzt, dass Ihre Familie so reagiert und nicht zu Ihnen und Ihrer Freundin hält. Es soll nicht ein Gespräch sein, in dem Sie den anderen Vorwürfe machen, sondern in dem Sie einfach nur Ihre Gefühle schildern und sagen, dass Sie sich Unterstützung wünschen würden und dass Sie erwarten, dass man akzeptiert, dass Sie sich für diese Frau entscheiden haben - egal ob sie nun krank ist oder nicht. Vielleicht wird Ihre Familie dadurch aufgerüttelt und merkt, wie ernst es Ihnen ist und wie wichtig es wäre, dass Sie Rückhalt bekommen.
Im zweiten Schritt könnten Sie vielleicht ein Treffen organisieren, bei dem Ihre Angehörigen Ihre Freundin einmal kennenlernen, das wäre ja auch wichtig, damit vielleicht Unsicherheiten abgebaut werden und man sich ein Bild machen kann. Wenn Ihre Familie sieht, dass Sie zusammengehören und merkt, dass es eine ernste Beziehung ist, verschwinden möglicherweise die Unsicherheiten und Zweifel und man wird anders urteilen.
Es wird auch Ihnen besser gehen, wenn Sie das alles offen angesprochen haben, manchmal entstehen solche Situationen auch einfach aus Mißverständnissen und an mangelndem Austausch, man urteilt vorschnell, ohne sich überhaupt bewusst zu sein, was das für den anderen, in diesem Fall was es für Sie bedeutet und wie sehr Sie darunter leiden. Könnten Sie sich vorstellen, diesen Weg zu gehen ?
Es wäre schön, wenn Sie mir schreiben könnten, wie Sie die Situation sehen und ob Sie sich vorstellen können, ein solches Gespräch zu führen. Das können natürlich nur Sie entscheiden, oder Sie fangen mit einem einzelnen Familienmitglied an, das Ihnen besonders nahesteht. Wichtig ist nur, dass Sie ehrlich sind und auch ganz offen sagen, dass Sie von engen Angehörigen eigentlich erwarten, gerade in schweren Situationen Hilfe und Unterstützung zu bekommen und dass auch Sie akzeptieren, wie Ihre Angehörigen leben und ihnen keine Vorschriften machen.

Gestehen Sie sich aber selber zu, dass Sie unterschiedliche Gefühle wie Zweifel und Angst haben - das ist keine einfache Situation und es ist völlig normal, dass Sie nicht einfach weiter "funktionieren" , sondern dass Sie nervlich sehr angespannt sind.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, Sie können einige der Anregungen für sich nutzen, und natürlich hoffe ich sehr, dass der Gesundheitszustand Ihrer Freundin stabil bleibt.

Viele Grüße

Ihre Beraterin Susanne B.
Ratsuchende(r)
Liebe Susanne,

vielen Dank für die schnelle und vor allen Dingen freundliche Aufmunterung. Nein, ich könnte es mir nicht vorstellen, die Beziehung deswegen zu beenden. Ich weiß, was ich an ihr habe und das möchte ich nicht hergeben. Zumal es auch keinen Sinn machen würde, da ich schon vorher eine Ahnung davon hatte, was sie betrifft.
Mit der Familie reden... Hab es versucht, aber es bringt nichts. Sie sehen nur mich und meine Zukunft. Selbst mein Bruder akzeptiert das nur sehr, sehr schwer. Und das, obwohl er immer derjenige ist, der zu mir hält.
Ich möchte das Gespräch noch einmal Ende des Jahres suchen, wenn wir genau wissen, was Sache ist. Denn es könnte sein, dass es gar nicht so schlecht aussieht, wie es momentan scheint. Nur als Info. Sie hat Krebs.

Meine Sorge war momentan hauptsächlich mein Gefühlsleben, da ich nicht verstand, wie so starke Gefühle plötzlich einfach weg sein können.
Vor längerer Zeit hatte ich schon einmal ein ähnliches Erlebenis mit einer Frau. Es scheint fast so, als würde ich auf Stress sehr empfindlich reagieren. Und wen man dann zum zweiten Mal in abgewandelter Form etwas ähnliches erlebt, macht man sich schon so seine Gedanken, inwieweit man überhaupt beziehungsfähig ist.

vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich vor etwa 10 Jahren im Krankenhaus bei einer sehr harmlosen und alltäglichen Untersuchung, aufgrund von Narkosemitteln ein sehr traumatisches Erlebnis hatte. Ich hatte keine Kontrolle mehr über meinen Körper und hatte sehr starke Krämpfe, wonach ich noch zwei weitere Male in Narkose gesetzt werden musste, um die Krämpfe unter Kontrolle zu bekommen.
Danach lag ich drei oder vier Tage mit schweren Depressionen und Angstzuständen im Krankenhaus. Nach der langen Zeit kann ich zwar sehr nüchtern und ruhig auf dieses Ereignis zurückblicken, also keine Flashbacks oder so, aber tortzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass sich seit dem etwas bei mir geändert hat, was Emotionen betrifft.
Könnte da eine Ursache liegen?
Susanne Bodin
Lieber Ratsuchender,
es ist natürlich nicht schön, dass Ihre Familie so reagiert und dass untereinander keine richtige Kommunikation möglich ist. Vielleicht können Sie wirklich im Dezember, wenn Sie mehr Klarheit über den Gesundheitszustand Ihrer Freundin haben, ein erneutes Gespräch führen. Ich denke, das wäre auch für Ihren Seelenfrieden wichtig.
Eine Möglichkeit wäre noch, Ihrem Bruder vielleicht einen Brief zu schreiben - ich meine den klassischen Brief, nicht eine Nachricht über soziale Netzwerke oder per sms - in dem Sie ihm Ihre Gefühle ganz offen schildern und ihn auch fragen, wie er reagieren würde in der Situation, dass er krank würde und man ihn dann fallen ließe. Oder wie würde er reagieren, wenn seine Frau oder Freundin krank würde, oder wenn jemand in der Familie plötzlich krank würde? Würde er sich dann auch abwenden oder wie würde er sich fühlen, wenn er mit der Diagnose Krebs konfrontiert wäre und niemand ihn mehr besuchen käme? Das wären solche Gewissensfragen, die einem Menschen manchmal deutlich machen, was die Folgen des eigenen Handelns sind und welche Konsequenzen das hat.
Aber das müssen Sie entscheiden. Ein Brief ist aber immer eine gute Möglichkeit, dem anderen Platz und Zeit zum Nachdenken zu geben, denn er muß nicht sofort reagieren, und es ist auch eine gute Möglichkeit für Sie, sich Ihre Gedanken und Gefühle von der Seele zu schreiben. Das kann sehr befreiend sein.

Sie machen sich aber besonders Sorgen um Ihre widersprüchlichen Gefühle.
Zunächst einmal: Ich denke nicht, dass es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen dem Ereignis vor 10 Jahren und Ihren Gefühle momentan. Aber es kann einen indirekten Einfluss haben.
In Ihrer Situation ist es eigentlich ganz normal, dass viele widersprüchliche Gefühle auftreten, und ich denke, das hat jeder Angehörige eines schwer Kranken, auch wenn er es vielleicht nicht zugibt. Tief im Inneren hat jeder Zweifel, Wut und spürt eine große Hilflosigkeit, wenn ein naher Angehöriger so krank ist.
Ich denke, dass Sie starke Verlustängste haben, die Sie wiederum einmal hinterfragen müßten und da wäre es ein Ansatzpunkt zu fragen, woher diese Verlustängste kommen.
Sie haben eine schwer kranke Freundin und da macht man sich automatisch Gedanken, wie es weitergeht und natürlich haben Sie Angst davor, dass die Krankheit tödlich enden könnte. Da Sie diese Verlustängste haben, tritt ein Automatismus ein: Sie fangen automatisch an, nicht mehr so starke Gefühle zu entwickeln, damit es nicht so sehr weh tut, wenn Sie Ihre Freundin verlieren würden. Je stärker die Gefühle, die man für jemanden hat, sind, desto stärker sind auch die Gefühle, die aufkommen, wenn man denjenigen verliert, sei es durch Krankheit und Tod, oder auch durch eine Trennung. Es ist eine Art Schutzmechanismus, um nicht zu sehr leiden zu müssen, wenn etwas passiert. ( Ähnliches passiert, wenn Sie einen schweren Unfall mit schlimmen Verletzungen haben, aber keinen Schmerz empfinden, weil der Körper das automatisch abblockt, denn Sie würden diese Schmerzen gar nicht aushalten ).
Daher könnte es kommen, dass Sie unbewusst abblocken, wenn starke Gefühle aufkommen, und das nehmen Sie natürlich wahr und sind verunsichert.
Ich denke, dass Sie sich einen Therapeuten suchen sollten, mit dem Sie diese Mechanismen besprechen können und mit dem Sie erforschen können, woher diese Verlustängste und diese Unsicherheiten kommen.
Sie haben aber recht, ein solches Trauma, wie Sie es erlebt haben, nimmt natürlich auch Einfluss auf die weitere Entwicklung, wenn man dafür empfänglich ist, und deshalb rate ich Ihnen bei der Suche nach einem Psychologen oder Psychotherapeuten zu einem speziellen Traumatherapeuten, der in der Lage ist, mit Ihnen diese Entwicklung näher zu beleuchten. Inwiefern das eine in das andere greift, also inwiefern dieses Trauma von damals jetzt in Ihrer Situation eine Rolle spielt, kann wahrscheinlich niemand sagen, aber es könnte alles ineinandergreifen und es macht auf jeden Fall Sinn, dass Sie sich fachliche Hilfe suchen, um diese Zusammenhänge zu hinterfragen.
Die jetzige Situation ist natürlich sehr emotional und es braucht eigentlich eine etwas ruhigere Phase für ein solches therapeutisches Vorgehen, aber ich würde Ihnen trotzdem raten, das in die Wege zu leiten.
Sie werden dort auch sicherlich ein Entspannungsverfahren erlernen oder dazu angeleitet, denn auch das wäre für Sie wichtig: Sie sollten lernen, Ihre Anspannung herunterzufahren, um ein gewisses Gleichgewicht zu erlangen. Verfahren, wie das Autogene Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sind bewährte Techniken, die man vielerorts in Kursen erlernen kann und solche Kurse werden auch in den meisten Fällen von den Krankenkassen übernommen oder bezuschusst.
Ich hoffe, Sie haben nun ein wenig Klarheit und überlegen sich, einmal einen Termin bei einem Therapeuten zu machen, denn es hilft enorm, gerade in einer solchen Situation Unterstützung zu bekommen und es ist auch wichtig, sich jemandem anzuvertrauen, um sich seiner Gefühle klar zu werden und um das aussprechen zu können, was einen belastet und verunsichert.

Viele Grüße und alles Gute für Sie, und natürlich können Sie jederzeit wieder schreiben oder sich auch telefonisch an das Sorgentelefon wenden, wenn es Ihnen danach ist.

Ihre Beraterin Susanne Bodin

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