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Mein Partner (63) zieht seine Mutter uns vor und fährt mit ihr in den Urlaub

aus unserer kostenlosen, öffentlichen Beratung
veröffentlicht am 16.02.16

Ursprungsanfrage
Mein Partner (63 Jahre) und ich (41 Jahre) leben seit 2 Jahren zusammen. Wir haben einen gemeinsamen Sohn. Mein Partner telefoniert jeden Tag mit seiner Mutter und fährt 3 Mal die Woche hin. Sie kann mich nicht ausstehen und zeigt das auch. Letztes Jahr war sie mit mir, ihrem Sohn und meinen Kindern aus erster Ehe im Urlaub. Sie hat uns den Urlaub komplett versaut. Dieses Jahr, nachdem ich nicht mehr mit ihr fahren wollte, haben wir uns gestritten. Er hat seine Sachen gepackt und ist zu ihr gefahren. Hat dann nur eimal nach 4 Wochen angerufen, wie es uns geht und ist seit 3 Wochen mit ihr im Urlaub. Kommt nächste Woche wieder und versteht nicht, dass ich damit ein Problem habe.
Susanne Bodin
Liebe Ratsuchende,

ich kann mir gut vorstellen, dass Sie über das Verhalten Ihres Partners sehr irritiert und verletzt sind.
Es wäre jetzt wichtig zu wissen, ob die Situation in Ihrer Partnerschaft von Anfang an so war, dass Ihr Partner sich sehr auf seine Mutter fokussiert hat oder ob es einen konkreten Anlaß gegeben hat, der dazu führte, dass er dieses Verhalten angenommen hat.
Manchmal ist es ja auch so, dass eine bestimmte Situation ein Ausdruck einer Gesamtproblematik in einer Partnerschaft ist. In Ihrem Fall also könnte es sein, dass die Situation jetzt in Bezug auf den Urlaub ein generelles Problem in Ihrer Partnerschaft widerspiegelt, nämlich dass erstens zu wenig Kommunikation bei Ihnen beiden herrscht und dass zweitens der eine Partner sich vielleicht etwas anderes wünscht und vorstellt als der andere Partner.
Deshalb würde ich Ihnen vorschlagen, nach der Rückkehr Ihres Partners einmal in Ruhe ein Gespräch mit ihm zu suchen, in dem Sie miteinander über die Situation in Ihrer Partnerschaft und bezüglich des Urlaubs sprechen.
Welche Gefühle haben Sie, wenn Sie an das Verhalten Ihres Partners denken, bezüglich des Urlaubs und vielleicht auch generell? Fühlen Sie sich zurückgesetzt, zu wenig beachtet, verletzt? Wenn Ihnen jetzt durch den Kopf geht, was Sie fühlen und denken, dann sagen sie Ihrem Partner genau das. Machen Sie in dem Gespräch Ihrem Partner keine Vorwürfe, sondern sagen Sie ganz offen, wie es Ihnen geht, wie Sie sich fühlen, und auch, was Sie sich wünschen.
Es ist oft so, dass der Partner überhaupt nicht weiß, wie es im Inneren des anderen Partners aussieht, und so kommt es, mangels Kommunikation, zu Missverständnissen. Vielleicht wertet er das gar nicht so hoch, denkt sich nicht viel dabei, und deshalb müssen Sie ihm sagen, was in Ihnen vorgeht. Wichtig ist in einem solchen Gespräch vor allem, dass Sie versuchen, den Partner nicht mit Vorwürfen zu überhäufen oder ihn anzugreifen, denn das ruft sofort eine Abwehr hervor. Sagen Sie ihm, wie es Ihnen geht und dass Sie unter dem Verhalten leiden.
Sie beide müssen versuchen, sich auszutauschen und natürlich sollte auch Ihr Partner die Gelegenheit haben zu sagen, was ihm vielleicht fehlt und was Sie vielleicht gar nicht wussten.
So können Sie in Ihrer Beziehung etwas ändern und dann auch möglicherweise einen Kompromiss finden oder etwas in Ihrem Leben miteinander verbessern.
Ich wünsche Ihnen ein gutes Gespräch und beim Nachdenken über die eigenen Gefühle wird Ihnen vielleicht auch klar, was Sie von der Partnerschaft erwarten und ob Ihre Abneigung gegenüber seiner Mutter möglicherweise noch andere Hintergründe hat.

Viele Grüße

Ihre Beraterin Susanne B.

Ihr(e) Berater(in)

Susanne Bodin

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