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Mein Mann leidet an Emetophobie

aus unserer kostenlosen, öffentlichen Beratung
veröffentlicht am 13.04.16

Ursprungsanfrage
Hallo zusammen,
ich wende mich heute in meiner Verzweifelung an Sie, da ich nicht weiß, wie es weiter gehen soll.
Mein Mann (24 Jahre) leidet an Emetophobie (Angst vorm Erbrechen).
WIr haben eine 2-jährige Tochter, die den Kindergarten besucht. Die Panikattacken sind so schlimm, dass es die ganze Familie belastet, aber mein Mann möchte sich nicht in Therapie begeben, da er sagt, dass man ihm eh nicht helfen könne. Jetzt ist es so, dass im Kindergarten Magen-Darm-Grippe rund geht, das verschlimmert seine Angst natürlich enorm. Ich hatte die Kleine jetzt schon über 1 Woche aus dem Kindergarten zu Hause, jetzt geht sie wieder seit ein Paar Tagen, heute habe ich einen Anruf bekommen, dass es wieder viele Kinder getroffen hat, die mit der Magen-Darm-Grippe zu Hause sind. Ich kann aber doch jetzt nicht jedes mal das Kind aus dem Kindergaten zu Hause lassen :-(

Punkt 2 des Problems ist, ich habe selber eine negative psychische Vorgeschichte, die ich stationär behandeln lies, seitdem habe ich meine Panikattacken und meine Depressionen im Griff, allerdings merke ich, dass es mir zunehmend schwer fällt, meine Angst zu kontrollieren, dass ich wieder mit Schlafstörungen kämpfe und in ständiger Angst lebe. Ich habe Angst, wieder Depressionen zu bekommen. Aber das größte Problem sehe ich darin, dass die Kleine irgendwann auch unter seiner Angst leiden wird. Irgendwann wird sie merken, dass der Papa Angst hat ud dann anders ist und das wird sich übertragen, dann hat sie iirgendwann selber Emetophobie. Was soll ich nur tun? Ich bin so verzweifelt...

LG, A.S.
Anne Sievers
Hallo,
danke für Ihr Vertrauen. Da sind Sie ja sehr alleine mit den ganzen Problemen, ich verstehe Ihre Angst, selber wieder krank zu werden, da Sie von Ihrem Mann anscheinend keine Hilfe erwarten können.
Hilfe in dem Sinne, dass er sich Hilfe holt, denn eine Phobie kann man normalerweise gut wieder in den Griff bekommen. Dies wäre der wichtigste Schritt, damit lösen sich automatisch Ihre anderen Befürchtungen.
Wenn Ihr Mann nicht will, dass Ihre Tochter in den Kindergarten geht, bürdet er damit automatisch dem Kind und Ihnen die Last auf, was sehr egoistisch ist.
Ihr Kind ist momentan im Kindergarten sicher besser aufgehoben, als bei dem Vater. Also, würde ich sie dort ruhig hinschicken.
Ihre Befürchtung, die Kleine könnte später selber diese Ängste bekommen, ist nicht sehr wahrscheinlich. Meistens haben solche Ängste mit dem Erleben in der Kindheit oder frühen Jugend zu tun, sind also sehr persönliche Probleme.
Ich hoffe, Sie können Ihren Mann überzeugen, sich in eine Psychotherapie zu begeben.
Für Sie selbst wäre es gut, jemanden zu haben, mit dem Sie vertrauensvoll reden können, das allein kann schon viel Kraft geben.

Liebe Grüße,
Anne Sievers

Ihr(e) Berater(in)

Anne Sievers

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