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Ich habe seit einem Jahr eine "Fernbekanntschaft" und weiß nicht, ob ich mich mehr auf ihn einlassen soll

aus unserer kostenlosen, öffentlichen Beratung
veröffentlicht am 02.03.16

Ursprungsanfrage
Hallo liebes Beratungsteam,
ich brauche dringend Euren Rat, da mich die jetzige Situation mit ihm seit Wochen sehr, sehr bedrückt.

Geht um einen jungen Mann, 27 Jahre. Haben uns vor 1 Jahr über das Internet kennengelernt. Merkten beide, da ist Interesse und Symphatie füreinander, wir wollen uns gerne näher kennenlernen. Schauen, wie sich das so miteinander entwickelt.

Haben uns mehrfach getroffen, trotz 140 km Entfernung. Waren uns einig, dass wir uns als Mensch sehr nahe stehen, Gefühle da sind, die weiter wachsen wollen, wir uns sehr mögen.

Immer mehr kam von ihm schliesslich die Frage auf, wie geht es miteinander weiter? Wollen wir uns näher aufeinander einlassen? Was will ich? Stehe ich zu ihm? Er hatte mir ja bereits schon gesagt, dass er bereit dazu ist, mit mir, ihm aber meine ständigen Zweifel und Überlegungen auf Dauer Angst machen. Nachher enttäuscht zu sein, da ich mich ihm einfach zu bedeckt halte. Was mit uns ist? Und ich auf seine Fragen ja nie explezit eingehe. Gerne ausweiche. Und er dann wieder im Dunkeln steht, im Bezug auf meine Antwort. So empfindet er das. Zweifelt mittlerweile an meiner ehrlichen Absicht im Bezug auf unsere Freundschaft. Malte sich immer mehr Negatives über mich aus, anhand meines Handelns, nicht sagen wollen.

Wir ließen den Kontakt für ein paar Wochen ruhen, er schlug mir das vor, ich sollte mal zur Ruhe kommen und überlegen, was ich wirklich will und ob mit ihm? Die ständige Ungewissheit quält, belastet ihn. Nich zu wissen, wie steht man zueinander als Person, als Partner?

Mich hat die Sache bis jetzt sehr bewegt mit ihm. Ich habe angefangen, ihn immer mehr zu vermissen, das er nicht da ist, sich nicht mehr meldet, wie früher. Und ihm das auch mitgeteilt. Auf meine Aussagen hat er sofort reagiert, wenn auch mit Vorsicht. Er hatte schon gedacht, das alles hätte mich wie sonst auch, doch völlig unberührt, bis jetzt, gelassen, auf einfmal überflute ich ihn regelrecht mit meinem Gefühlsausbruch zu ihm, den vielen positiven Worten. Er freut sich sehr darrüber, aber gab auch an, zu schauen, ob ich da auch standfest mit bleibe oder das nur wieder von kurzer Dauer ist. Und er wieder an meinen Aussagen nicht korrekt anknüpfen kann. Das sind seine Sorgen und Nöte. Er freut sich auf jedenfall sehr, von mir zu hören. Das ist seine ehrliche Antwort. Er hatte schon Angst, damit zu rechnen, ich melde mich nie mehr.

Es hielt an und mir wurde das sehr bewusst mit ihm. Dass ich ihn doch mehr mag, als ich vor mir und ihm zugeben wollte.

Jetzt habe ich ihn spontan gefragt, was er davon hält, wenn wir uns spontan am Wochenende sehen?

Er hat nichts dagegen einzuwänden, sagte dem Vorschlag zu.

Nur steht jetzt die Frage von ihm an mich im Raum?

Was erhoffst du dir, wünscht du dir von dem Treffen?
Ich möchte ihm schon gerne eine Aussage geben, die für ihn auch rückschlüssig nachvollziehbar ist und nicht so oberflächlich, wie meine Aussagen sonst immer waren.

Nur ich weiß nicht, wie ich das am Besten formulieren kann? Mit welchem Ziel? Einfach nur sagen, ich habe ein schlechtes Gewissen vor dir, was da passiert war, ich vermisse dich, ich will dich sehen, da fehlt ihm auch ein aussagekräftiger Grund für.

Wie kann ich den da am Besten beginnen?

Bitte gebt mir da eine Gedächtnisstütze, wie ich das klar und deutlich formulieren kann?

DAAAANNKKE

Anne Sievers
Hallo, liebe Ratsuchende,
ich finde, die richtige Formulierung ist nicht so wichtig, sondern einzig und allein, was Sie für Gedanken haben zu diesem Treffen.
Ihr Freund sollte nicht zuviel davon abhängig machen. Was ist für Sie wichtig? Möchten Sie lieber noch eine Weile warten, was lässt Sie so zögern an dieser Beziehung.
Den Stand der Dinge sollten Sie ihm ehrlich mitteilen und sich nicht drängen lassen.
Schauen Sie genau in sich hinein, dann brauchen Sie bestimmt keine Hilfe mehr beim Formulieren.
Gerne können Sie mir wieder schreiben oder mich anrufen.
LG
Anne Sievers
Ratsuchende(r)
Hallo Frau Sievers,
ich bin über die ganze Situation mit diesem jungen Mann sehr traurig, es bewegt mich ungemein, das weiss er und wenn ich mich bei ihm melde sei es über Handy, dann meldet er sich jedesmal bei mir zurück, wir unterhalten und nett, er blockt da schon mal nicht ab.

Letztens hat er mir gesagt, Du ich kann Dich verstehen, wenn Du so und so denkst, aber ist nicht so, wenn ich keinen Kontakt mit Dir wöllte, dann würde ich nicht reagieren auf Deine Nachrichten oder es Dir gleich sagen... Das ist schon mal eine klare Aussage finde ich

Trotzdem bedrück mich folgendes, haben uns vor 1 Jahr angefreundet, er ist da von ausgegangen, wenn ich mir jemanden als Freund suche der über 100 km entfernt wohnt, dann bin ich mir über die Nachteile auch bewusste ( nicht so oft sehen, schwieriger sich kennenzulernen, evtl. umziehen).

Vor 1 Jahr habe ich das leider alles sehr locker und oberflächlich mit ihm gesehen, das hat er gemerkt und oft da er unsicher, verunsichet war selber zögernd auf mein Verhalten reagiert. Heute habe ich gemerkt, kann man so auch nicht 1 Jahr lang etwas in einem lockeren Zustand lassen, wo er nicht richtig weiss, was ich nun will, ob ich das will, mir das recht ist.

Ich wollte Vertrautheit, besser ihn mehr kennenlernen, aber am liebsten nichts aufgeben müssen (Eltern, Region, Arbeit). Er verstand ich da sehr, aber die Traurigkeiten von Beiden, das stand zwischen uns und wie sollte es weitergehen.

Er merkte ihrgendwann nach über 6 Monaten, so kann will er es nicht mit diesem ewigen Abstand nicht wissen gehört man jetzt zusammen ja nein. Mir ging es ja nicht anders. Ich wollte auch sagen, ja er ist mein Freund. Aber ich hatte auch Angst, wie wird das dann wohl alles mit ihm wenn ich den Schritt wage...

Da er merkte, er kann mich nicht zu sich bewegen, ich habe Misstrauen, Angst, blieb ihm was er mir nachher sagte keine Wahl, als weiter zu gehen, neue Kontakte zu suchen, da er mit 27 wissen wolllte wo gehöre ich hin.

Jetzt hat er mit 2 Frauen aus seiner Gegend (25 und 40 Jahre Bekanntschaft geschlossen genauso wie ich vor Monaten...



Ich habe Angst ihn zu verlieren, vermisse ihn jetzt ganz doll, jeztzt steht ein gemeinsames Treffen von uns noch offen. Er will es.

Hat mir nur offen gesagt, Du ich freue mich Dich zu sehen, Treffen, habe nur Angst vor dem Augenblick, wenn Du wie so oft gekommen bist ein schönes WE wir hatten und dann bist Du aus der Tür gegangen und leider nie mit dem Entschluss, länger bei ihm zu bleiben (zusammenwohnen).

Das hat ihn danach sehr traurig gemacht und er hat nicht verstanden, warum ich da nicht reagiert mit ihm ernst überlegt habe statt immer nur zu bemittleiden, was ich wir nicht haben derzeit...

Heute sehe ich das klarer, habe festgestellt, das ich da auch Fehler gemacht habe im mehr aufeinander zu gehen, sich was zutrauen, dem anderen auch das Gefühl zu geben, er ist mir wichtig, dass habe ich immmer verdrängst, mein Leben in die Hand zu nehmen.

Ich bin dabei es zu ändern, und mir ist vieles bewusst geworden..

Wie sehen Sie das?

Er/ Wir gehen schon mal gemeinsam Schritte aufeinander zu, er hat nur Angst sich zu sehr auf mich zu Verlassen und nachher Enttäuscht zu sein, wie öfters wenn nichts passiert ....


Ich will ihn nicht velieren, habe gemerk, das er in seinem Denken auch mehr gereift ist, stattt auf Partys arbeitet er jetzt lieber am WE (Nebenjob) um sich einen Zuverdienst zu verdienen. Sagt statt komische Leute auf Feiern kennenzulernen kann man bessser was sinnvolles tun.

Die Einstellung gefällt mir, finde ich gut habe ich ihm auch persönlich gesagt
Anne Sievers
Hallo,
ich finde es gut, dass Sie eigene Fehler erkennen und daran arbeiten.
Eine Beziehung muss langsam reifen, wenn sie stabil sein soll. Und in diesem Stadium befinden sie sich anscheinend. Erschwert wird das genauere Kennenlernen und Vertrauen fassen natürlich durch die Entfernung.
Sie sollten sich trotzdem einmal fragen, wie wichtig ist er mir wirklich, passt er zu mir, gibt es mit ihm eine echte Partnerschaft? (Ich frage das, weil Sie davon sprechen, dass er gereift ist).
Gibt es nur den Weg, zu ihm zu ziehen oder auch einen Kompromiss.
Wenn Sie Beide aufeinander zu gehen, müsste es eine Lösung geben.
Eine Garantie gibt es nie im Leben, nur gegenseitiges Vertrauen. Dann ist man gemeinsam stark.
LG
Anne Sievers
Ratsuchende(r)
Hallo Frau Sievers,
das haben Sie schön gesagt. Ja man merkt schon, das er gerne eine feste Partnerschaft haben will, nicht halbe Sachen, nur mal sehen und dann Wochen gar nicht.
Lieber am WE arbeiten geht, wie er sagt, statt auf Partys rumzuhängen und komisch Leute kennenzulernen. Da will er lieber was sinvolles tun und die Urlaubskasse aufstocken.

Hat er mir bereits schon so gesagt, dass das für ihn nicht das ist, was er will nur WE-Beziehung. Wenn dann mit erhlichen Absichten ganz aufeinander einlasse und Vertrauen sonst besser lassen.

Erspart man uns beiden Enttäuschung sagt er. Er hätte bei mir auf wenn es Vergangenheit ist und ich es heute anders sehen will nie verstanden dass ich auf einer Seite mit ihm zusammensein wollte, dann aber immmer ein grosses Heck meck gemacht habe, wenn ich noch eine Nacht länger bleiben sollte obwohl wir es beide schön empfunden haben.

Das sehe ich heute ein, das ich so kein Vertrauen von ihm aufbauen konnte über die Zeit und er das ganze eher negativ statt positiv von meiner Seite aufgefasst hat.

Nur belastet mich die Sache das er die zwei Frauen die er da noch kennengelernt hat in unserem letzten recht angenehmen Gespräch 2 Mal erwähnt hat.

Das er nicht zweischienig fahren will, die sich sicherlich genau wie ich ihre Gedanken mit ihm machen oder auch nicht hofft er auf jedenfall.

Findet dass die ganz gut passen würden, egal wer von den Beiden ihm zusagen würde, er könnte sich mit einer wohl eine Beziehung vorstellen auf mehr....

Bei mir hat er Angst, dass ich mich nicht zu ihm bekennen will, entscheiden, ihn wieder auf die lange Warteschleife setzten will, das macht er nicht mit. So oft dachte er und dann war doch wieder nichts. Hat Angst, wenn er die Frauen wegen mir komplett laufen lässt (denn ehrliche nette Menschen sind nicht leicht zu finden hat er gemerkt) dann war alle Mühe umsonst, was er sich so aufgebaut hat in den letzten Monaten und dann kommen die noch aus der Region....

Er deuten schon an, dass er in den Beiden erstmal so gesehen mehr sieht, aber auch noch unschlüssig ist, wie die sich entscheiden wollen und ob..Er mich schon sehen will... Hofft, dass wir vieleicht doch noch zueinander finde, wenn ich den Mut dazu aufbringen will, was er ja merkt und wo er ja auch reagiert. Wenn es ihm eagal ist würde er den Kontakt nicht annehmen.

Wie sehen sie das?
Wie kann ich ihm wieder mehr Mut auf uns geben, dass er sieht ok die redet nicht nur, die will auch handeln ist bereit, für ihn nachvollziebar.

Hat bisher immer den Eindruck gehabt hinter meinem Reden stecken nur Worte mehr nicht...

Das stimmt nicht, habe ich ihm ja vermittelt schon seit Monaten

Einen Satz von ihm, der mich nicht loslässt...

Mmh, komisch, die Frauen, wo er sich mehr erhofft, wünscht die melden sich nicht bei ihm und ich, die er schon fast für "tot erklärt hat, kommt plötzlich mehr an wie sonst und wir Beide fangen plötzlich wieder an Kontakt zu suchen. Bzw. Er geht jedesmal auf mich ein, reagiert mit einem Rückruf, sucht ein Gespräch?

Was sehen sie darin von seiner Seite evtl.? Besteht da noch ein verstecktes Interesse mich noch nicht so gut loslassen zu können/wollen?



Was er nur von sich gab, so wie es mit mir auf jedenfall bisher gelaufen ist ging es gar nicht, besser Kennenler
Anne Sievers
Hallo,
ja, es sieht so aus, als wären Sie ihm sehr wichtig. Ich kann mir vorstellen, dass er jetzt sozusagen Taten sehen will. Dass Sie vielleicht mit ihm darüber diskutieren, wie es denn aussehen könnte, dass sie sich öfter sehen. Da gibt es ja mehrere Möglichkeiten, z. B. sich öfter treffen, in der Nähe des anderen wohnen oder direkt zusammenzuziehen. Da spielt sicher die Arbeit (oder Schule/Ausbildung) auch eine wichtige Rolle.
Wenn Sie diese Themen ansprechen und auch eine reale Lösung finden wollen, muss er merken, dass Sie es ernst meinen.
Zu diesem Satz, der Sie nicht loslässt: Das kann ich gut verstehen. Ich würde ihn direkt darauf ansprechen, wie er das gemeint hat, und das es so, wie er es gesagt hat,verletzend ist.
Alles Gute,
Anne Sievers
Ratsuchende(r)
Hallo,
Danke für Ihre Antwort Frau Sievert,
ja mir scheint es auch dass er jetzt Taten sehen will von mir.

Er hat mir aber auch vorsichtig angedeutet, das er Angst hat, wenn er sich auf mich einlässt, dann die Entscheidung gegen die Anderen mehr zu bereuren, als mit mir, da bei mir schon so viele Schwierigkeiten bekannt sind, die er bei den Beiden noch nicht so enttäuscht erlebt hat. Er fügte hinzu "glaubte" er. Er weiss immoment selber nicht was richtig ist, ob das was er denkt, glauben will über die anderen Frauen auch so positiv ist wie nachher in der Realität. In seinem Kopf, könnte er sich das anhand des bisher kennenlernens gut vorstellen. Er sagte aber auch das es auch böse Überraschungen gibt von Gut und Böse.

Nicht so recht weiss was, welchem Gefühl er folgen, galuben soll. Kennt die anderen Frauen zwar nicht so lange wie mich 1 Jahr. Dafür aber vertrauter, tieferes menschliches Verhältniss durch oft sehen, treffen, da die aus der Gegend kommen, für ihn grob bessere Persekiven ersichtlich sind, als ich die zu weit ist, ich ja 140 km weit wohne was noch hinzu kommt. Sich mit mir ja eine tieferes menschliches Verälltnis bis jetzt über die Distanz nicht richtig aufgebaut hat. Er unsicher ist ob er den Versuch starten soll?

Angst hat bei mir nachher auf Eis gesetzt zu haben, da jetzige Situation noch zu offen für ihn, nacher mehr bereut als vielleicht einen Neubeginn, weiss er selber nicht so.. Risiko auf Beiden Seiten

Ja ich will ihn besser intensiver kennenlernen als bisher, das ist mein Wunsch, den ich gerne umsetzten will, über die Distanz hat sich bis jetzt nichts weiter entwickelt, gleicher Stand wie vor 6 Monaten, sagt er??

Wenn dann beständ die Möglichkeit zu ihm zu ziehen, hat ein Haus geerbt, wohnt da alleine.

Hat mir mal angeboten, damit ich nicht so viel Angst vor Risiko haben soll, dann brauche ich ja erstmal nur eine Arbeitstelle bei ihm Suchen. Alles andere lasse ich erstmal in der Wohnung im Haus meiner Eltern. Und wir schauen einfach entspannt, wie es so anläuft mit uns.

Bisher war der Gedanke für mich unvorstellbar. Heute wäre ich dazu schon offener, wenn ich auch sehe, der meint es ernst mit mir.

1:45 Minuten von meinem Elternhaus Hinweg ist nicht die Welt. Sagte er damals auch, nur da war ich noch mehr verwurzelt....

Wie sehens sie das?

Wie kann ich ihm Taten von mir sichtbar machen, dass er auch sieht, ok der ist es echt ernst, die lässt sich nicht bremsen, willl das mit ihm was sie alles vorher angezweifelt hat???

Ihm fehlt da mehr Vertrauen ihn mir zu sehen?

LG, Martina







Zeitgt mir aber auch Zweifel, das es
Anne Sievers
Hallo Martina,
Taten können nur folgen, wenn Sie innerlich dazu bereit sind. Vielleicht sollten Sie eher kleine Schritte, in Bezug auf die ganze Beziehung, machen, damit Sie ganz sicher sind, dass er der Richtige ist. Das heißt, Sie sollten sich öfter sehen, mindestens einmal die Woche. Und da eine gute Partnerschaft ausgeglichen sein sollte, gilt dies Besuchen für Beide, mal kommt er, mal fahren Sie hin. Leben Sie möglichst nicht nur den Sonntag mit ihm, sondern auch mal den Samstag oder wenn möglich, in der Woche.
Vielleicht können sie sich auch gegenseitig bei irgendwelchen Arbeiten, die im Alltag anstehen, helfen. Dadurch kann viel Nähe entstehen und jeder weiß langsam, er kann sich auf den Anderen verlassen.
LG von Anne
Ratsuchende(r)
Hallo Anne,
ja, ich möchte von mir aus Dinge ändern, die mich und uns im gemeinsamen besseren Kennenlernen bisher immer gehemmt haben. Das habe ich mir vorgenommen. Mir fällt nur auf, das es ihm sehr schwer fällte, daran festzuhalten an meinem Vorhaben und zweifelte da noch sehr stark an uns und meinem Durchsetzungsvermögen.

Es ist zuviel untereinander passiert, wo er schwer von loslassen kann, die Dinge neu positiver anzugehen oder von einer ganz neuen Seite sich zu sehen. Ich meke schon, er versucht, aber zeigt mir auch Grenzen in Sachen seiner grossen Unsicherheit auf seine Gefühle, Emortionen zu mir.

Ich möchte hier auch keine grosse Analyse seines Gesagten haben, aber mir ist es schon wichtig aus fachlicher Sicht zu hören, was sie bei seine Aussagen empfinden im Bezug auf mich.

Nenne ihnen ein paar Punkte, die mir schon nahe gehen:

Hat Bedenken, wenn er wieder auf mich zurücksetzt, "schlechter darzustehen", wie mit den Beiden anderend die er da noch kennengelernt hat, in einer etwas entspannteren nicht so verkrampften Atmosphäre wie mit mir damals. Und wo er weiss, wir wollten, sind aber immer noch gleich weit wie vor 6 Monaten? Ihm fehlt da das Vertrauen, dann wieder Angst Unsicherheit ob er das auch noch will, die ganzen Schwierigkeiten die damit bisher Verbunden waren noch mal aufzunehmen und nichts ist passiert.

Klar das er sich das gut durch den Kopf gehen lassen will. Auch wenn es keine Garantie bei den neuen Bekanntschaften gibt, die er auch kennengelernt hat.

Er ist sich auch da nicht sicher mit den Beiden, aber für ihn scheinen grob abgeklopft erstmal die Perspektiven leichter zu sein (Interesse ging da mehr von ihm aus, sagt er, statt wie bei uns mehr von mir. Ist sein jetziges empfinden..Bei mir ist er sich noch unsicher ob es für eine Beziehung passte und das Wargnis mit mir einzugehen? Trotzdem reagiert er, meldet sich und wir führen ein harmonisches Gespräch, wenn wir telefonieren, das merken wir Beide.

So wie er sagt bis jetzt kein tieferes Zugehörigkeitsgefühl untereinander wachsen konnte. Statt sich zu öffnen hat man sich untereinander gesperrt mehr zuzulassen. Aus Angst vor Enttäuschung und sich seiner Gefühle untereinander noch nicht richtig sicher zu sein?

Wie auch bei kaum sehen, zusammen was erleben, Nähe, Vertrauen schaffen...Mehr kann ich nicht tun, aber er soll es trotzdem sehen, das mir mehr dran liegt als er vielleicht sehen wollte


I
Ratsuchende(r)
Hallo Anne,

Er gab zu mit der ganzen schwierigen Situation wie sie sich bis jetzt bei uns aufgebaut hat, nie zufrieden gewesen zu seine, im ist es sehr schwergefallens so richtig Fuss zu fassen an uns und da auch gegeseitiges Interesse aneinander zu sehen.

Wenn wünscht er sich eine Partnerschaft in der man viel jeden Tag zusammen ist, zusammenwächst und nicht nur die Wochenenden für ihn gehört der Alltag mit dazu.

Dann dieser Satz von ihm:

"Martina weiss auch gar nicht, wie das überhaupt so mit uns ist, hatte da ja auch noch die anderen Frauen kennengelernt. Möchte da auch nicht zweigleisig fahren. Weisst Du!

Sag mal so:"Wenn die eine von den anderen Beiden sagt, Du Tobias, ich möchte mit Dir gerne eine gemeinsame Zukunft aufbauen, dann kann ich nicht augenblicklich sagen, Du tut mir leid, ich muss da vorher noch was mit der Martina klären. Die wollte evtl auch noch. Kennen uns jetzt auch schon so ein bisschen halt".Ich sag mal so, wenn die irgendwas von mir wollen, dann kann ich nicht sagen, ich muss noch auf die Martina warten.

"Ich frag mich, wie Du Dir das so vorstellst? Dann sehen wir uns wieder und wir sind letzendlich in der gleichen Situation wie weiss ich vor einem halben Jahr oder so. Du wohnst da ich wohne hier? Und jeder hat seine Arbeit"....

Ich: Ich vermisse Dich. Er: Kanns mir gar nicht vorstellen! Ich: War klar dass Du das sagst. Er: Ja wenn`s so ist!

Dann kommt aber auch: Hättest mich ja mal einladen können, hast Dich ja noch nicht mal am WE gemeldet am WE mir das Angebot gemacht, ob ich auf eine Lasagne vorbei kommen will. Wenn ich ein verlockenes Angebot bekomme wie eine Lasagne dann überlege ich es mir vielleicht solche Fahrten auf mich zu nehmen und ganz spontan eine Motorradtour zu Dir gemacht...


"Vermisst du mich? Joa Geht so? Ich denke ab und zu mal an Dich. Ich auch. Er ist die Frage, ob man das vermissen nennen kann."

Sie sollen mir da nicht Analyse seiner Gespräch machen, aber es würde mir helfen, wenn Sie mir aus Ihrer fachlichen Sicht mal etwas zu seinen Aussagen im Bezug auf mir schreiben...

Wie sehen sie das mit der Distanz von ihm zu mir? Ist da was raus zu lesen anhand seiner Aussagen zu mir

Ist mir schon wichtig eine grobe Ansicht!!! Ist da noch was zwischen uns zu merken, was versteckte Scheu zeigt?

LG, Martina
Anne Sievers
Liebe Martina,
ich finde, Ihr Freund macht klare Aussagen. Er wartet auf mehr Initiative von Ihnen. Aber von Ihnen kommt nichts!!!
Sie weichen aus und machen sich tausend Gedanken, anstatt zu handeln. Am Liebsten hätten sie, so kommt es mir vor, eine schriftliche Absicherung für Ihr ganzes Leben. Das gibt es nicht. Der Spaß und die Erfahrung kommen durch was wagen und Fehler machen, aus denen man lernt. Auch unsere Mails sind letztendlich ein hinauszögern, absichern wollen usw. Den Schritt ins Leben können nur Sie alleine tun. Und mit jedem Schritt werden Sie sicherer werden.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.
Alles Gute
Anne Sievers

Ihr(e) Berater(in)

Anne Sievers

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