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Ich habe mich von meinem Freund getrennt, muss dennoch immer an ihn denken

aus unserer kostenlosen, öffentlichen Beratung
veröffentlicht am 21.01.16

Ursprungsanfrage
Ich möchte nicht von meiner eigenen Emailadresse schreiben, deshalb benutze ich die von einer Freundin. Ich und mein Exfreund haben uns getrennt, weshalb und alles drumm und dran nicht mehr so wichtig ist. Wichtig ist, dass ich ihn nicht mehr liebe, aber ganz vergessen konnte ich ihn bis jetzt NATÜRLICH nicht. Es ist erst fast zwei Monate her, es sind nur die Erinnerungen, die mal auftauchen und mich an ihn erinnern. Oft kommen dann leider auch schöne Erinnerungen. In diesen Momenten fange ich ihn an zu vermissen (schon nur weil ich sonst niemanden habe bzw. mit keinem Mann in Kontakt bin, für das ich momentan auch kein Interesse habe). Jedenfalls versuche ich dann an die schlechten Sachen zu denken (er hatte aus meiner Sicht mehr schlechtes als gutes). Das hilft mir dann auch, doch schon alleine, weil wir den gleichen Musikgeschmack haben (oft denke ich dann "ach, dieses lied würde ihm bestimmt gefallen"), muss ich an ihn denken (ich hatte eine "beste freundin", mit der ich sonst diesen Musikgeschmack teilen konnte, doch mit ihr möchte ich auf keinen Fall mehr was zu tun haben und ich kann dieses Hobby mit sonst keinem "teilen") und da kommen eben die positiven Gedanken, die mich ihn vermissen lassen oder auch sonst komme ich in Situationen, die mich an ihn erinnern. Wie kann ich mit diese Situationen umgehen, ohne dass ich mich zu sehr reinsteigere? Auch bei meinem Nebenjob heute (ich arbeite als Callcenteragentin) muss ich mich zu 100% konzentrieren, da ich so gut wie immer mit einem Kunden verbunden bin und es ist vorgekommen, dass ich angefangen habe, zu stottern (was mir eigentlich nie passiert), da ich an ihn denken musste, da mir aus irgendeinem Grund (ich weiss nicht mehr wieso) an ihn denken musste. Ich weiß, es ist normal, dass ich an ihn denke, vor allem, weil es noch so frisch ist und zu 100% "egal" ist er mir auch nicht. Ich empfinde keine Liebe für ihn, es ist einfach so, dass wir den gleichen Humor hatten und ich ihn TROTZ ALLEM doch irgendwie lieb habe, aber das hat auch damit zu tun, dass ich selber nicht so selbstbewusst bin und mich selber nicht zu schätzen weiß. Dazu habe ich auch meinen Freundeskreis gewechselt.
Ich habe nur noch eine sehr gute Freundin und noch eine gute Freundin und zwei, die ich hin und wieder mal höre. Dies war meine eigene Entscheidung, doch vieles hat sich in meinem Leben geändert. Ich habe ein anderes Verhältnis zu meiner Familie (ein bessers), ich bin auf meine Zukunft fixiert, fange morgen mit Fitness an und versuche ein NOCH besserer Mensch zu sein, ich habe meinen Kleiderstil geändert. So gut wie alles hat sich geändert in nur zwei Monaten, schon alleine, wie ich mich selber verändert habe, ist super. Man sagt doch, ein Mensch verändert sich nicht von gestern auf heute, doch ich hatte die Nase von so vielem voll und vieles hat sich wirklich schnell geändert. Bewusst und unbewusst. Ich kenne ihn seit 4 Jahren und bin schon alleine an den Kontakt mit ihm gewohnt, was es schon ein bisschen schwieriger macht, aber ich bin auf dem besten Weg. Diesen "Versuchungen" würde ich trotzdem aus dem Weg gehen können, manchmal möchte ich mich bei ihm melden (nur um mal "Hallo" zu sagen), aber er hat es alles andere als verdient und versucht mich inzwischen auch zu vergessen. Sooo, ich habe alles so gut, wie möglich versucht zu erklären, damit sie sich auch ein gutes Bild machen können und nicht zu viele Fragen offen sind. Aus Gewohnheit gucke ich oft (immer weniger, aber trotzdem zu viel) auf seinem Facebook- und Instaprofil nach, schon alleine, wenn mir langweilig ist. Man könnte es fast "stalken" nennen, aber es hat sich wirklich gebessert. Wie kann ich mit diesen Erinnerungserscheinungen umgehen, was gegen das Stalken machen und was empfehlen sie mir sonst noch?
Vielen Dank im Voraus!
Anne Sievers
Hallo,
da hat sich ja allerhand getan in Ihrem (neuen) Leben. Ich finde es bewundernswert, wie Sie Ihr Leben in die Hand nehmen und das Beste daraus machen.
Sie schreiben es schon selber: Es ist normal, dass Sie noch an Ihren Freund denken. Lassen Sie die Gedanken ruhig kommen, wenn Sie sie verdrängen wollen, kommen sie gerade wieder. Es gab ja auch schöne Begebenheiten in der Beziehung, denken Sie daran und genießen Sie die Gedanken. Warum wollen Sie das abblocken, es gehörte zu Ihrem Leben und war gut. Selbst aus den negativen Erfahrungen haben Sie etwas gelernt, so ist es immer.
Ihr Leben hat sich aus Ihrem Antrieb heraus zum positiven verändert. Sie sollten es nicht so sehr perfektionieren, dass Sie dabei das Genießen vergessen.
Die Zeit wird die Gedanken an Ihren ehemaligen Freund immer mehr verblassen lassen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.

Anne

Ihr(e) Berater(in)

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