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Ich habe Leukämie, möchte stark sein, kann aber einfach nicht mehr kämpfen

aus unserer kostenlosen, öffentlichen Beratung
veröffentlicht am 16.03.16

Ursprungsanfrage
Guten Morgen,
ich schreibe heute hier, weil mich meine Traurigkeit so übermannt, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich meinen Tag heute überstehen kann.
Ich habe Leukämie - seit Jahren schon - aber jetzt steht vor mir die Entscheidung, ob ich einer Transplantation zustimmen sollte. Aus allem, was ich gelesen und erfahren habe, werde ich mich aber nicht wirklich davon erholen. Für die Onkologen ist ja nichts schlimm: Wenn die Leber nicht mehr funktioniert, kann man ja auch die transplantieren... Ich steh das alles aber nicht mehr durch. Ich habe so lange gekämpft, jetzt kann ich nicht mehr. Aber so hat jetzt alles mit Abschied zu tun. Manchmal geht es ja, aber gestern war ich bei Freunden, und es fällt dann so schwer, wenn sie alle um mich herum Pläne schmieden, sich auf Enkel freuen, im Beruf nochmal neu anfangen... ich bin einfach so traurig, da nicht mehr mithalten zu können.
Eigentlich habe ich eine gute Unterstützung durch eine Psychoonkologin, aber sie ist jetzt in ihrem verdienten Urlaub. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, das wäre dann heute mein Tagesziel.
Ich bedanke mich.
Marion Lampert-Gruber
Guten Morgen, vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Vertrauen!

Ich fühle mich von Ihren Zeilen sehr angesprochen und begleite Sie gerne ein Stück auf Ihrem Weg. Vielleicht stellen wir uns vor, dass um die nächste Wegbiegung eine kleine Plattform angelegt ist, mit einer gemütlichen Holzbank. Dort treffen wir uns und sitzen beieinander. Vielleicht ist heute ein Tag, an dem der Gipfel im Nebel kaum zu sehen ist. Da geht einem ein wenig der Glaube an das Ziel verloren. Und weil der Weg bisher schon so schwer war, braucht der Körper eine Pause. Heute ist ein Tag, an dem wir die Aussicht genießen.

Nachdem ich schon ein wenig von Ihnen weiß, möchte ich mich Ihnen gerne vorstellen: Mein Name ist Marion Lampert-Gruber, ich bin 52 Jahre alt und ich begleite in meiner Praxis Menschen mit chronischen Erkrankungen. Ich habe schon oft erlebt, welche Kraft hier mobilisiert werden kann und muss, um jeden Tag neu zu bestehen. So ein Tag wie gestern, an dem Ihnen der Vergleich mit gesunden Menschen so deutlich vor Augen geführt wird, ist dann eine wirklich große Herausforderung an die eigene innere Haltung.

Bisher sind sie sehr gut von Ihrer Psychoonkologin unterstützt worden. Vielleicht erzählen Sie mir kurz, was genau da besonders hilfreich für Sie ist, damit wir an diesem Positiven für Sie weiter anknüpfen können. Ich bin gespannt, was wir in unserer zufälligen Begegnung gemeinsam miteinander erleben werden.

Herzliche Grüße
Marion Lampert-Gruber
Ratsuchende(r)
Liebe Frau Lakpert-Gruber,
ich denke, ich habe vorhin beim Antworten was falsch gemacht... Ich möchte mich sehr für Ihr Bild bedanken, Bilder helfen mir immer sehr. Ich möchte versuchen, einfach nochmal zu antworten.
Es ist einfach so ein schwieirger Tag.
Sie haben gefragt, was mir bei meiner Psychoonkologin hilft: Ich denke, es ist für mich die Möglichgkeit, traurig, ratlos und verzweifelt sein zu dürfen, was ich mir im Zusammensein mit meinen Freunden und meinem (großen) Kind nicht gestatte. Ich will keine verbitterte Alte werden (bin jetzt 54). Ich will auch den letzten Weg stark und taff gehen. Aber das ist allein doch nicht immer leicht.
Sie haben jetzt sicher Feierabend und ich komme schon irgendwie über den Abend.
Aber vielleicht können Sie mir ja morgen noch ein Bild schicken, was ein wenig hilft?
Ich bedanke mich.

Liebe Grüße,
Ute
Marion Lampert-Gruber
Hallo, liebe Ute!

Schön, dass Sie gestern Ihre Antwort noch einmal geschickt haben. Leider ist meine Internetverbindung heute sehr labil und ich kann erst jetzt senden.

Ja, irgendwo brauchen auch Traurigkeit, Ratlosigkeit und Verzweiflung ihren Raum und jemanden zum Teilen, damit wir in so schweren Krisen nicht daran zerbrechen. Sie haben für sich das Bild des letzten Weges gewählt. Das kann sich sehr einsam anfühlen und ich weiß nicht, ob das wirklich nötig ist.

Doch Sie haben mich nicht gebeten, dies zu hinterfragen. Deshalb schildere ich Ihnen, was ich von unserer Bank aus sehe: Vor uns liegt das Meer, es herrscht ein leichter Wellengang. Ein Boot ist unterwegs auf dem Weg zum Horizont. Aus unserer Sicht wird es immer kleiner. Doch als es aus unserem Blick verschwunden ist, stellen wir uns vor, wie Andere es gerade erst kommen sehen...

Sie haben angedeutet, dass Sie mit Tageszielen arbeiten. Wie finden Sie für sich solche Ziele? Vielleicht hätte ich auch dazu noch ein paar Anregungen für Sie.

Falls es einmal so sein sollte, dass Sie sich kaum vorstellen können, alleine über den Abend zu kommen, dann denken Sie bitte daran, dass in unserem Team rund um die Uhr jemand für Sie telefonisch erreichbar ist. Das dürfen Sie wirklich gerne in Anspruch nehmen!

Für heute sende ich Ihnen herzliche Grüße,
Marion Lampert-Gruber

PS: Es gibt ein Buch, das Ihnen ergänzend eine sehr gute Unterstützung sein kann. Es ist von Wanda Dammann und heißt: Was mir guttut, wenn's mir schlecht geht. Wenn meine Seele Hilfe braucht.



Ratsuchende(r)
Liebe Frau Lampert-Gruber,
es war eine große Freude, von Ihnen zu lesen. Ich danke Ihnen sehr. Ja, das Boot ist ein schönes Bild. Aber ich habe jetzt so oft das Gefühl, alle anderen sitzen darin und ich bleibe allein am Strand zurück. Ja, der Weg ist jetzt manchmal einsam und ich finde es schon nützlich, wenn Sie es als Außenstehende hinterfragen. Ich habe schon (mühsam) gelernt, dass ich Hilfe annehmen muss und mittlerweile auch möchte.
Sie fragten nach meinen Tageszielen. Ich versuche mir manchmal, wenn es so ganz schlecht geht, mir einen Stundenplan zu machen. Aber es macht dann oft auch traurig, wenn ich die Ziele nicht schaffe, die ich mir gesetzt habe. Wissen Sie, ich habe ein Kind alleine großgezogen, habe voll gearbeitet, ein 2.Studium nebenbei gemacht... und jetzt fehlt manchmal die Kraft für die einfachsten Dinge. Dafür finden so viele Tränen ihren Weg, wie in meinen ersten 53 Jahren nicht.
Jetzt komm ich ins Jammern, ich höre auf.
Aber ich würde mich über einige Hinweise von Ihnen freuen.
Liebe Grüße, Ute
Ratsuchende(r)
Liebe Frau Lampert-Gruber,
das ist ja viel mehr, als ich erwartet hatte. Danke, für Ihre Antwort und die Möglichkeit, mit Ihnen ein wenig auf der Bank verweilen zu dürfen. Es ist ein schönes Bild und Bilder helfen mir auch ganz oft, aus der Wirkllichkeit manchmal ein wenig herauszutreten. Sie fragten, was mir in den Gesprächen mit meiner Psyhoonkologin hilft, ich glaube, es ist für mich die Möglichkeit, Traurigkeit und Angst zulassen zu dürfen, ohne Freunde und mein großes Kind zu sehr zu belasten. Ich habe Angst, wenn ich mich zu sehr gehen lasse, dass es Freunde dann nicht schaffen, mit mir den Weg weiter zu gehen. Ja, da ist einfach jemand da, der mir gestattet, auch schwach sein zu dürfen. Und ich habe dann nicht das Gefühl, einfach nur zu jammern oder zu ningeln. Ich habe mir nämlich ganz fest vorgenommen, keine verbitterte Alter (ich bin jetzt 54) zu werden, sondern auch den letzten Weg stark und taff zu gehen. Aber das ist manchmal allein ein wenig schwierig. Und bei meiner Psychoonkologin habe ich den Eindruck, dass sie das - und mich versteht. Das hilft ganz oft.
Danke für Ihre Zeit,
Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

wie Sie sehen, ist Ihre erste Antwort auch wieder aufgetaucht. In einem guten Haushalt geht halt nichts verloren:)

Ich weiß im Moment nicht sehr viel über Ihre körperliche Verfassung, aber Ihren Schilderungen entnehme ich, dass Sie schnell erschöpft sind. Vielleicht haben Sie auch mit Schmerzen und den Nebenwirkungen von Medikamenten zu tun. Keiner kann sich in eine solche Lage versetzen, der dies nicht selbst erlebt hat. Wenn ich Ihnen also jetzt schreibe, dann taste ich mich an Ihre Situation heran und es kann sein, dass ich auch einmal ordentlich daneben liege.

In der Vergangenheit war vieles möglich, auf das Sie mit Recht stolz sein können. Das kann Ihnen auch die Krankheit nicht nehmen. Doch seit der Diagnose ist nichts mehr so, wie es mal war. Es ist wie ein anderes Leben. Vielleicht sind die Anforderungen, die Sie an sich stellen, manchmal etwas zu hoch, kann das sein?

Wenn Sie sich morgens den Tag strukturieren, dann klingt das im Moment für mich so, als ob es Ihnen darum geht, eine Leistung zu erfüllen. Und wenn das nicht klappt, dann sind Sie von sich selbst enttäuscht. Ein guter Einstieg in den Tag ist die Frage: Was tut mir heute gut? (Hier möchte ich nochmal dezent auf meinen Buchtipp hinweisen). Und dann vielleicht: Was möchte ich heute Abend sagen können, wie ich diesen Tag für mich genutzt habe? Dies geht dann in die Richtung, wie man sich selbst ein guter Freund ist. Ein guter Freund erwartet nicht von mir, dass ich etwas leiste, was mir gerade unmöglich ist. Aber er ermutigt mich, kleine Schritte zu tun und schenkt mir dafür Anerkennung. Sie müssen heute niemandem mehr etwas beweisen. Auch sich selbst nicht. Sie haben sich diese Krankheit nicht gewünscht, aber sie ist nun mal da. Nun lautet die Lebensaufgabe Güte, Geduld, Vertrauen und Mut. Aus meiner Sicht, die Königsdisziplin inneren Wachstums.

Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal Tagebuch geschrieben haben, oder ob Sie eine andere Ausdrucksform bevorzugen. Schon Beethoven sagte: Was ich auf dem Herzen habe, muss heraus, darum schreibe ich. Malen, fotografieren...das sind alles Möglichkeiten, etwas sichtbar und damit begreifbar zu machen. Haben Sie in dieser Richtung schon Erfahrungen gemacht?

Wir Menschen sind nicht nur gesund oder krank. Wir verfügen vielmehr über einen Pool an Gesundheit und Krankheit. Jeder erkrankte Mensch besitzt immer auch einen gesunden Anteil, der wahrgenommen und gestärkt werden möchte. Ich würde Sie gerne darin unterstützen, Ihren Fokus auf das zu lenken, was Ihnen gegeben ist.

Herzliche Grüße
Marion Lampert-Gruber
Ratsuchende(r)
Liebe Frau Lampert-Gruber,

ich danke Ihnen sehr für Ihre Zeilen.
Ich war in der Uniklinik zur Untersuchung mit Beckenkamm und MRT - ich habe einfach keine Kraft mehr.
Ich würde gern aurf Ihre Zeilen morgen antworten, hier ist die Kraft einfach zu Ende. Aber ich habe mich wirklich sehr gefreut!
Gute Nacht,
Ute
Ratsuchende(r)
Liebe Frau Lampert-Gruber,
wir könnten getrost die Seiten wechseln. Mein Verstand weiß das alles. Und jeder Freundin, jedem, der mich um Rat fragen würde, könnte mit auf unserer Bank sitzen und ich würde ihm zeigen, wie schön das ist, wenn man mal nur zuschaut. Ich habe in den letzten Jahren auch schon ganz viel gelernt (lernen müssen), aber ich gestehe mir immer noch nicht das zu, was mir mein Körper abverlangt. Krank sein war zu Hause und ist es bis heute, was abstoßendes, peinliches, gehört sich nicht. Daran habe ich wirklich schon viel gearbeitet, aber wenn es mir so ganz schlecht geht, wie jetzt, dann liegt das wie Blei auf meinen Schultern. Ich versuch mich mal noch ein wenig in den Schlaf zu heulen, das gelingt manchmal und morgen habe ich auch nur 2 Termine.
Liebe Grüße, Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

ich sehe, wie schwer Ihnen das Schreiben gefallen ist und ich hoffe, Sie können sich heute ein wenig von den anstrengenden Untersuchungen ausruhen. Es drängt uns nichts und niemand auf irgendeine Seite. Ihr Leben ist derzeit sehr hart. Und die Perspektive nicht wirklich hoffnungsvoll. Dies schön zu reden, kann nicht meine Absicht sein. Doch es gibt vielleicht Fähigkeiten in Ihnen, die helfen, das Schwere besser zu (er)tragen. In diese Richtung gehen meine Gedanken.

Wenn Sie schreiben, dass in Ihrer Familie Krankheit ein Tabu ist, dann stelle ich mir vor, dass Sie von da wenig Unterstützung erwarten können. Und dass ein Leben nach einer Transplantation, ohne sich komplett davon zu erholen, nicht lebenswert erscheint. Hätten Sie den Wunsch, in den nächsten Tagen einmal darüber zu reden? Ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob Sie den anderen damit zu sehr belasten? Dann möchte ich Ihnen gerne ein persönliches Gespräch am Telefon anbieten, in dem es uns gelingen kann, näher miteinander in Kontakt zu sein.

Sie können mir für die nächste Woche Zeiten nennen, in denen Ihnen ein Telefonat möglich wäre. Dann bin ich im Team erreichbar und Sie können mich direkt anwählen.

Ansonsten bleibt uns natürlich der Weg per Mail und sobald Ihnen das Schreiben wieder leichter fällt, freue ich mich, von Ihnen zu lesen. Sie haben meine ganze Achtung und meinen Respekt für den Mut, den Sie jeden Tag aufbringen müssen, um sich einer solch kräftezehrenden Erkrankung zu stellen. Nichts davon ist für mich peinlich oder fragwürdig. Es ist das Leben.

Herzliche Grüße
Marion
Ratsuchende(r)
Liebe Marion.-ist diese Anrede so in Ordnung für Sie?

es ist mir so unangenehm, wenn ich hinterher lese, was ich Ihnen so zugemutet habe. Ich weiß schon, dass Sie Profi genug sind und nichts ,,peinlich" finden-für mich ist es ganz furchtbar!
Ich danke Ihnen für Ihr Angebot des Gespräches. Ja vielleicht könnte man dann noch besser in Kontakt kommen, aber reden ist für mich so viel schwerer als schreiben. Beim Schreiben trau ich mich doch Gedanken zu formulieren, die ich niemals aussprechen würde.
Ich habe ein Tagebuch,das mir oft ein guter und treuer Begleiter ist, weil es mir gestattet, da auch Gedanken hineinzuschreiben, über die ich hinterher manchmal selber erschrocken bin. Aber sie sind erst mal aus meinem Kopf und richten dort keinen weiteren Schaden an.
Auch mein Malzeug liegt immer griffbereit und auch Tränen kann ich gut aufs Papier bringen.
Das hilft mir schon manchmal alles ganz gut.
Aber wissen sie, ich frag mich dann manchmal:ist das wirklich das Leben? Ich kann mich doch nicht immer nur um mich selber kümmern!
Ich bin jetzt von mir so erschrocken-da hat meine Psychoonkologin mal ein paar Tage frei und ich komme nicht über den Tag, ohne mich bei jemandem auszuheulen. Das finde ich ganz gruselig-und doch bin ich Ihnen ganz dankbar! Schäme mich aber entsetzlich und würde das auch nie jemandem aus meinem Umfeld erzählen.

Und dochwürde ich mich sehr freuen, von Ihnen ab und zu zu lesen, wenn das für Sie in Ordnung ist?
Es ist mir immer eine große Hilfe.
Ja, es tut mir gut, wenn Sie sehen, dass es hier wirklich im Moment-wirklich nur im Moment? schwierig ist. Ich habe immer das Gefühl ,man müsste doch irgendwas leisten, um eine Daseinsberechtigung zu haben. Hier stellt sich mir manchmal die Frage, wozu ist dieses Leben noch wert?
Marion, nicht dass Sie mich falsch verstehen, ich tu mir hier nichts an, ich halte das schon aus-ganz gewiss!! Ich habe allein ein Kind großgezogen- das beste der Welt ;.))Und diesen tollen jungen Mann, der auch ganz dicht, aber mit einem guten, ganz gesunden Abstand zu mir steht, den mache ich nicht kaputt, indem ich mir das Leben nehme!
Aber ich vergleich mich doch immermal mit Freunden, die so voller Aufgaben durch das Leben ziehen und kann dann so schlecht für mich akzeptieren, dass meine Aufgabe,,Überleben"heißt und mindestens so viel Kraft verlangt.
Marion, ich weiß das alles und könnet es für alle meine Freunde so sehen, aber ich selbst kann mir wohl kein guter Freund sein.
Aber ich lerne und gebe mir Mühe, und ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Anstrengung auch sehen und verstehen können.

Ich habe in die Leseprobe des Buches geschaut-es ist schwierig für mich ,wenn ich stolz sein soll ,dass ich mich allein anziehen und essen kann. Ich glaube, da brauch ich noch ein Weilchen.
Aber ich habe in der letzten Zeit so viel gelernt, wer weiß...

Jetzt habe ich fast eine Stunde mit mir zugebracht, eh der Tag überhaupt anfängt-ich weiß nicht,.....

Auf alle Fälle wünsche ich Ihnen ein gutes ,kühleres Wochenende zum Durchatmen und Erholen.
Dankeschön,
Ute
Ratsuchende(r)
Liebe Marion,
ich schäme mich eigentlich, dass ich mich schon wieder melde, obwohl das Wochenende noch nicht mal zu Ende ist.
Eigentlich war heute ein richtig guter Tag. Die Hitze hatte mir doch mehr zugesetzt, als ich dachte. Ich konnte heute früh ein Weilchen in den Wald gehen und habe den Regen sehr genossen, jetzt steht ein großer Blumenstrauß aus Wald und Flur auf meinem Tisch und ich finde ihn sooo schön.
Marion,ich weiß nicht, warum, ich trau mich heute nicht wirklich ins Bett. Ich bin so müde, würde gern einfach nur schlafen, aber ich habe Angst, dass ich morgen früh die Augen nicht mehr aufmache.Wo kommt das her?
Andererseits, was wäre so schlimm daran?
Ich habe eigentlich keine Angst mehr vor dem Tod-nur vor einem einsamen Sterben. UInd das wäre dann doch gar nicht. Ich verstehe es nicht und würde doch so gern weniger Angst haben.Ob ich das noch irgendwie lernen kann?
Marion, meine Psychoonkologin hat noch eine Woche Urlaub und ich finde es ganz furchtbar, dass ich die Tage zähle. Ich will mich eigentlich nicht daran gewöhnen, dass da jemand ist, bei dem ich mich immer ausheulen kann. Andere haben schließlich auch ihr ,,Päckchen" zu tragen. Ich will eigentlich wieder allein mit mir zurecht kommen. Aber ich würde mich wirklich sehr freuen, nochmal von Ihnen zu lesen.
Irgendwann trau ich mich dann bestimmt doch ins Bett-mal sehen. Aber ich bin so müde!!
Gute Nacht,
Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

das sind wirklich sehr große emotionale Hochs und Tiefs, die Sie erleben. Ich glaube nicht, dass wir das in die Kategorie "Päckchen" einordnen können. Die meisten Menschen wären in Ihrer Situation auch anlehnungsbedürftig und bräuchten ebenfalls seelischen Beistand. Das ist im Sinne menschlichen Zusammenlebens und hat ganz sicher seine Daseinsberechtigung.

Ich weiß nicht, ob Sie einen Glauben oder eine spirituelle Überzeugung haben. Aber manchen Menschen helfen folgende Visualisierungen, um diese abendlichen Ängst zu überwinden: Sie laden sich zum Einschlafen vier Engel ein und bitten diese, Ihnen zu helfen. Stellen Sie sich vor, dass an jeder Ecke Ihres Bettes ein Engel steht und die ganze Nacht für Sie da sein wird. Geben Sie diesen Engeln Namen. Was brauchen Sie jetzt? Entspannung, Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Zuversicht? Dann benennen Sie Ihre vier Helfer genau so: Engel für Sicherheit, Engel für Geborgenheit...
Wenn Sie sich mehr Engel wünschen, ist das natürlich auch möglich. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl und Ihren inneren Bildern. Das, was Ihnen zuerst in den Sinn kommt, ist meist genau richtig.

Darüber hinaus können Sie Ihre Hände wohltuend einsetzten: Legen Sie eine Hand auf auf die Mitte der Brust und eine Hand oberhalb des Bauchnabels. Spüren Sie Ihren Atem und die Muskulatur, die sich langsam lockert und wie Ihr Brustkorb sich hebt und senkt. Lassen Sie die Energie durch Ihren Körper fließen.

Wenn die Angst vor dem Einschlafen kommt, gibt es eine effektive Methode aus dem MET-Klopfen. Dazu beklopfen Sie mit den Fingerspitzen oder der der leichten Faust Ihre Thymusdrüse (oberes Drittel des Brustbeins) und zwar so, dass es sich angenehm anfühlt. Währenddessen wiederholen Sie laut oder in Gedanken folgenden Motivationssatz: "Ich liebe, glaube und vertraue, bin dankbar und mutig." Da die Thymusdrüse auch besonders den Genesungswillen reflektiert, können Sie in gleicher Weise auch mit folgendem Satz arbeiten: "Ich aktiviere meine Energie und all meine Selbstheilungskräfte." Wiederholen Sie diese Sätze je 10 bis 12 mal.

Liebe Ute, ich hoffe mit diesen Übungen konnte ich Ihr Bedürfnis sich selbst zu helfen unterstützen. Die Fragen nach dem Sinn Ihrer Erkrankung und dem Warum Ihrer Angst, vermag ich in der Mailberatung nicht zu beantworten. Hier bedarf es für mein Gefühl den persönlichen Kontakt, den Sie nächste Woche sicher wieder haben werden. Solange schreiben wir uns hier, jeder in seinem Tempo und nach seinen Möglichkeiten. Alles was ist, darf sein.

Herzliche Grüße
Marion

Ratsuchende(r)
Liebe Marion,
ich danke Ihnen sehr für Ihr Verständnis und das Gefühl, dass Sie mich ernst nehmen und sehen können, dass ich wirklich Kraft aufbringen muss, um nicht ganz zu scheitern.
Ich möchte aber jetzt nicht wirklich antworten. Abends sind die Gedanken so besonders schwer, dass ich Sie keinem zumuten mag.

Marion, es geht mir wirklich nicht gut, können Sie mir das glauben? Aber ich will mich nicht gehen lassen.
Ich heule mich jetzt in den Schlaf. Das gelingt oft - ich hoffe.
Ich bin Ihnen sehr dankbar.
Gute Nacht, Ute
Ratsuchende(r)
Marion,
haben Sie zufällig am Wochenende Telefondienst?
Eigentlich kann ich es nicht bezahlen, aber vielleicht bräuchte ich doch das Wissen, dass Sie da wären.
Ratsuchende(r)
Guten Morgen,

ich habe auch diese Nacht überstanden und es ist mir früh oft unerklärlich, dass ich mich abends manchmal so sehr schwertue mit dunklen Gedanken.Aber da bin ich wieder bei unserem ersten Bild des Nebels, der den Gipfel verhüllt.
Ich versuch manchmal schon, mir bestimmte ,,Wahrheiten" aufzuschreiben, meistens kann ich sie auch glauben, und manchmal hilft da alles nichts.
Ich will eigentlich wirklich aufhören, so mit mir zu hadern, ich weiß ja, dass ich die Kraft, die ich da reinstecke, dringend andernorts brauche....
Ich habe mir für heute einen Stundenplan gemacht und ich freu mich auch ein wenig drauf-ich gebe einem Asylanten ein wenig deutsch. Da stehe ich ,,auf der anderen Seite"-da kann ich so stark und hilfreich sein. Das tut mir so gut.
Da weiß ich abends wenigstens, warum ich müde bin.
Marion, ich werde irgendwann wieder allein zurecht kommen, das hoffe ich zumindest sehr.
Im Moment greife ich aber nach allem ,was mich hier gut über den Tag bringt. Vielleicht lerne ich ja noch irgendwann, mir selbst so eine Freundin zu sein, wie ich sie (hoffentlich) für Andere bin oder sein möchte.
Ich wünsche Ihnen einen erfüllten Tag.
Liebe Grüße
Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

wir sind ja alle nicht perfekt, weder in der Freundschaft mit uns selbst noch mit anderen. Gerade wenn wir müde und entkräftet sind! Je mehr Sie jedoch schreiben, desto öfter bekomme ich den Eindruck, dass Sie schon sehr Vieles für sich gelernt und umgesetzt haben. Es sind doch überschaubare, wen auch sich wiederholende Phasen, die es noch zu überbrücken gilt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie dieses Ziel eines Tages erreicht haben werden. Und die Erfahrung zeigt, dass gerade diejenigen dabei am erfolgreichsten sind, die zwar oft hinfallen aber immer wieder aufstehen.

Am kommenden Wochenende bin ich telefonisch nicht erreichbar. Aber sowohl das Team des Sorgentelefon als auch die kostenlose Telefonseelsorge stehen Ihnen selbstverständlich zur Seite. Unter der Rubrik "Seelsorge" bekommen Sie auf unserer Seite dazu hilfreiche Tipps. Vielleicht schauen Sie mal rein, bevor die dunklen Gedanken kommen...

Für die Zukunft möchte ich Ihnen empfehlen, mit Ihrer Therapeutin diese Lücken zu thematisieren, in denen Sie noch kein soziales Netz für sich gespannt haben. Vielleicht können Sie gemeinsam einen Plan erarbeiten, wer Sie in Urlaubszeiten vertretend auffangen kann.

Für heute danke ich Ihnen für die freundlichen Wünsche, die Sie immer wieder für mich bereit haben. Sicher ist es unter anderem eine Ihrer Stärken, für andere Menschen eine helfende Kraft zu sein. Auch wenn Ihr Körper Ihnen momentan dafür nur einen kleinen Spielraum lässt.

Herzliche Grüße
Marion
Ratsuchende(r)
Liebe Marion,

ich bedanke mich für Ihr Wohlwollen und den Mut, den Sie mir machen. Ja, es stimmt, ich habe wirklich schon viel gelernt, weil ich viele gute helfende Hände um mich spüren durfte. Im Moment habe ich auch für mich ein gutes Gefühl. Ich habe mein Wochenende gut organisiert, ich hoffe, ich kann es auch wirklich so gestalten.
Ich packe also meinen Rucksack wieder, den ich auf unserer Bank abstellen durfte. Ich weiß nicht, ob ich weiter den Weg bergauf nehme. Ich muss mich am Donnerstag in der Uniklinik entscheiden, ob ich mich transplantieren lasse. Ich denke, ich entscheide mich dagegen. Ich kann nicht mehr weiterlaufen.
Am Freitag ist meine Therapeutin dann wieder da. Ich bin dankbar dafür, aber doch traurig, dass ich sie doch so als Hilfestellung noch brauche.
Marion, ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir vielleicht noch ein letztes Bild schicken könnten, dass Sie von der Bank, auf der ich mich mit ausruhen durfte, jetzt sehen.
Natürlich wünsche ich Ihnen ein gutes,erholsames Spätsommerwochenende - das gehört für mich zu einem menschlichen Zusammenleben. Ja, ich finde es für mich ganz traurig, dass ich so viel Kraft nur für mich aufbringen muss.
Also, liebe Grüße, Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

nun ist das Wochenende vorbei und ich hoffe, einige Ihrer Pläne haben Umsetzung gefunden. Ich selbst habe ein Seminar in meinen Räumen gehalten, deshalb melde ich mich erst heute wieder.

Es ist schön, mit Ihnen noch einmal auf der Bank zu sitzen. Der Blick auf das ruhige Meer tut gut. Und erst jetzt sehen wir, dass von dem kleinen Plateau aus ein geschlungener Weg mit einigen immer wieder kehrenden kleinen Stufen nach unten an den Strand gehen. Während wir noch in die Weite schauten, hat dort das Boot an einem Steg schon wieder angelegt. Es ist zurück gekommen! Die Entscheidung fällt leicht: Zwar wissen Sie nicht, wohin das Boot Sie bringt, aber der Weg wird leichter werden. Doch was will man in so einem Boot mit dem schweren Rucksack? Wir nutzen die Bank, um ihn komplett auszupacken. Ganz unten am Boden liegen mehrere dicke Steine und wir fragen uns, wofür die wohl gut sein sollen? Was nehmen Sie mit in das Boot, auf dem Weg zu neuen Ufern? Schwere Steine ganz gewiss nicht! Lang genug haben Sie diese mit sich getragen, nun bleiben sie zurück. Wir bauen neben der Bank ein Bild aus den Steinen und geben ihnen dadurch eine neue Bedeutung.

Mit diesem Rucksack lässt es sich nun leichter gehen. Der Weg hinunter ist neu und das Wippen auf dem Rücken sieht lebendig aus. Noch während ich Ihnen hinterher winke, bin ich mir sicher, dass dieses Boot Sie genau da hinbringt, wo sie hingehören. Dass Sie in diesem Boot dem Fluss des Lebens vertrauen dürfen...

Liebe Ute, vor Ihnen liegt eine Woche und wichtige Entscheidungen. Sagen Sie innerlich JA zu der Hilfe Ihrer Therapeutin, es ist doch immer auch ein Geben und Nehmen und darf so für Sie beide gewürdigt werden. Ich hoffe, dass mein Bild mit Ihnen spricht und Sie noch eine Zeit positiv begleitet. Und ich wünsche mir, dass das Leben noch etwas für Sie bereit hält, das gut für Sie ist und das wir heute beide noch nicht kennen...

Herzliche Grüße,
Marion




Ratsuchende(r)
Liebe Marion,

ich bin gerade dabei, Einladungen zu einem Endsommer-Brunch zu schreiben, dabei hat mich Ihre Mail erreicht. Hier sind jetzt so viele Tränen, dass ich meine Arbeit erstmal unterbreche. Aber sie sind ganz warm, ich bin so berührt von Ihrem liebevoll gezeichneten Bild.
Auch wenn ich mich nicht lebendig hüpfend sehen kann und nicht recht weiß, wie ich alle Steine aus dem Rucksack bekomme, so möchte ich mich doch recht herzlich für dieses Bild bedanken. Ja, vielleicht muss es ja gar nicht der Gipfel sein...
Bei meinen Einladungen sind mir Gedichte von Eva Strittmatter in die Hände gefallen. Sie hat uns DDR-Frauen lange gut begleitet.
Ein Gedicht von ihr würde ich Ihnen gern noch mit auf Ihren Weg geben:

Die Brücke
Einer hat eine Brücke gebaut,
Wo vorher keine war.
Der Bach ist schmal, aber doch zu breit,
Ihn zu überspringen. In all der Zeit
(wir nutzen sie schon ein Jahr)
Hörte der, der die Brücke da hingebaut,
Von uns nicht einen menschlichen Laut.
Warum sind wir so gleichgültig träg?
Ändern wir uns noch heute:
Wir danken für den geebneten Weg.
(Uns helfen viele Leute.)

Marion, ich danke Ihnen für Ihre Bank und wünsche Ihnen, dass Sie Menschen um sich wissen, wenn Sie Hilfe benötigen.

Herzliche Grüße
Ute

PS: Bleibt die Verlinkung eigentlich bestehen?
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

vielen Dank für das Gedicht von der Brücke. Heute werden Sie mit Ihrer Therapeutin wieder ein Stück darauf weiter gehen. Und auch unsere Verlinkung bleibt sicher noch eine Zeit erhalten. Alles Gute!

Herzliche Grüße,
Marion
Ratsuchende(r)
Liebe Marion,

ich weiß nicht; ob Sie meine Mail bekommen,ob das hier ok ist.
ich bin in das Boot eingestiegen und habe gehofft, jetzt liegt mal wieder ein Eiweisundsschein hier und es geht um eine palliative Begleitung.
Marion, ich habe Angst, in die Mühle zu geraten, nicht rechtzeitig abspringen zu können, gleichzeitig weiß ich, dass ich es ganz allein nicht schaffe zu schwimmen.
Irgendwie ist es wirklich nicht so leicht im Moment.
Ich würde mich sehr über ein paar Worte von Ihnen freuen. Aber Sie signalisieren mir sicher, wenn ich hier zu dicht werde.
Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Spätsommertag,
Liebe Grüße, Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

ich lese Ihre Mail erst jetzt, nach meinem Urlaub.

Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Sie inzwischen stationär in Behandlung und erhalten eine professionelle Begleitung im Rahmen Ihrer Entscheidung. Ich wünsche Ihnen die innere Kraft, aus der befürchteten Mühle eine Windmühle zu machen und hoffe sehr, dass sich in der Zwischenzeit doch einiges zum Besseren gewandelt haben wird.

Herzliche Grüße
Marion Lampert-Gruber
Ratsuchende(r)
Liebe Marion,
ich hatte nicht mehr mit einer Antwort gerechnet, es ist ja so viel hin und her gegangen. So war die Freude besonders groß.
Ich habe in der Klinik gelegen, um ein ultimativ letztes Medikament zu testen. Das vertrage ich aber nicht. Es ist halt eine richtige Chemo und das jeden Tag - das kann ich nicht.
Donnerstag muss ich nun zur Nachbesprechung wieder hin, bis dahin wollte ich mir Zeit geben.
Marion, ich bin Ihnen für Ihre immer neuen, schönen Bilder sehr dankbar, mit ihnen kann ich immer ein gutes Stück gehen. Darf ich mir da immer mal eins abholen?
Ich danke Ihnen sehr.
Ich wünsche Ihnen einen schönen sonnigen Abend.
Liebe Grüße, Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

vielleicht sollten wir unsere weitere Vorgehensweise kurz am Telefon besprechen. Dazu können wir hier per Mail einen Termin miteinander vereinbaren. Wäre das nicht eine Möglichkeit für Sie?

Herzliche Grüße
Marion Lampert-Gruber
Ratsuchende(r)
Guten Abend, Marion,
ich hatte wohl einfach Glück, bei Ihnen und Ihren Buldern gelandet zu sein. Ja, ich würde gern mal mit Ihnen sprechen. Vielleicht können Sie mir mitteilen, wann Sie Telefondienst haben und ich würde dann einfach anrufen.
Hier wird es einfach sehr eng. Ich habe den Eindrruck, dass da nicht mehr unendliche Zeit bleibt und deshalb bin ich dankbar für jede Hand, die ich greifen kann.
Für Freunde ist es jetzt auch manchmal schwierig. Eine Freundin meinte neulich, dass sie erwägt, sich selber professionelle Hilfe zu holen, weil sie mich nicht mehr einfach so erträgt. Das macht mich total traurig und unsicher. Was kann und muss ich anders machen?
Marion, ich werde Sie anrufen.
Danke und liebe Grüße, Ute
Marion Lampert-Gruber
Liebe Ute,

ich habe hier keine festen Telefonzeiten. Sie können Rund um die Uhr auf der der Teamseite sehen, wer gerade erreichbar ist und sich direkt durchstellen lassen. Wir Berater sind darauf vorbereitet, Ihnen in der Krise hilfreich zur Seite zu stehen. Ansonsten können wir gerne eine Zeit miteinander vereinbaren. Denken Sie jetzt an sich und weniger an die anderen. Sie haben sich diese Krankheit nicht gewünscht, müssen aber nun damit fertig werden. Gleiches gilt für Ihre Freundin.

Herzliche Grüße
Marion Lampert-Gruber

Ihr(e) Berater(in)

Marion Lampert-Gruber

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