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Heimkind - Mißbraucht in der Vergangenheit und tablettensüchtig

aus unserer kostenlosen, öffentlichen Beratung
veröffentlicht am 18.12.15

Ursprungsanfrage
Hallo
ich bin verzweifelt. Da ich heute eine Untersuchung hatte, bei der ich mit meinem früheren Missbrauch-Erlebnis konfrontiert wurde, habe ich eine Ueberdosis' Diazepam (30mg) genommen. Das hat mir nichts ausgemacht, da ich eine Suchtvorgeschichte habe und diese Dosis für mich praktisch Bonbons sind. Das Problem ist, ich lebe in einem Heim und jetzt kriegt möglicherweise mein Gruppenpersonal' Schwierigkeiten. Das will ich nicht. Was soll ich tun?
Marion Lampert-Gruber
Hallo, vielen Dank für deine Anfrage und dein Vertrauen!

Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist. Doch egal in welchem Alter, die Konfrontation mit Missbrauch aus der Vergangenheit ist eine große emotionale Belastung. Das haut auch manchen Erwachsenen ganz schön um. Für dich scheint der Griff zum Beruhigungsmittel dann das Erste zu sein, was dir einfällt. Oft fühlen sich Menschen, die Missbrauch erlebt haben, sehr einsam damit. Sie meinen, dass ihnen eh keiner hilft, weil sie ja genau das erfahren haben. Nun lebst du in einem Heim und ich hoffe doch sehr, dass du dort Mitarbeiter vorfindest, die für solche Lebensverläufe geschult sind. Idealerweise solltest du dich an sie wenden können und zwar, bevor du zum Medikament greifst. Wenn du Zugang zu Diacepam hast, wird es ja auch einen Grund dafür geben. Wenn du künftig solche Schwierigkeiten vermeiden möchtest, wäre eine Idee, dass du deine Medikamente abgibst und dir selbst damit den freien Zugang verschließt. Bist du denn alleine zu der Untersuchung gegangen? Gab es keine Ansprechperson für dich?

Wir können gerne gemeinsam schauen, wie du in Zukunft mit solchen Situationen besser umgehen kannst. Dazu wäre es hilfreich, wenn du mir zunächst auf meine Fragen antwortest. Ich hoffe sehr, dass deine Befürchtungen bisher nicht eingetroffen sind und würde mich freuen, wieder von dir zu lesen!

Herzliche Grüße
Marion Lampert-Gruber

Ihr(e) Berater(in)

Marion Lampert-Gruber

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