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Das Sorgentelefon ist ein Dienst für psychologische Beratung mit ausgebildeten und qualifizierten Beratern. Eine neutrale Stimme zeigt oft neue Lösungen. Lass dir Mut machen, dich stärken und dir neue Wege aufzeigen. Du hast es dir verdient, dass dir jemand zuhört. Genau in diesem Augenblick stehen ein einfühlsame Berater bereit.

Zwangsstörungen und Zwänge

Elfriede Jelinek hat mit dieser Thematik in ihrem Roman den Nobelpreis gewonnen, viele Superstars leiden darunter, viele Menschen bilden es sich sogar absichtlich ein, dass sie darunter leiden, die Rede ist von Zwangsstörung. Zwangsstörungen werden auf Englisch als "­Obsessive Compulsive Disorder" bzw. "­OCD" bezeichnet. Die Erkrankung ist neuropsychiatrischer Natur und wird zu den psychischen Störungen gezählt. Sie äußert sich so, dass der Betroffene seinem inneren Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun, nicht ausweichen kann. Die Zwangsstörung ist eine große Belastung für den Betroffenen, da sein eigner Wille keine Rolle mehr spielt. Deshalb muss er sich auf die Hilfe von außen verlassen.

Bin ich betroffen?

Natürlich ist es in einem ernsten Fall am besten, gleich den Psychiater aufzusuchen. Doch, was ist, wenn eine Unsicherheit über den Ernst der Lage besteht? Oder die Hilfe des Psychiaters nicht ausreicht. Dass die Hilfe nicht ausreichend ist, kann sehr oft vorkommen. Wenn es sich um eine schwere Erkrankung an Zwangsstörung handelt, dann kann es zu Krisen kommen. Diese treten ganz überraschend auf und können z.B. während der Stillzeit oder Schwangerschaft um 60-70% ansteigen. Die Personen, die unter Zwangsstörung leiden, haben ein schweres Laster Tag für Tag und in jedem Augenblick mit sich herumzutragen. Es sind mehrere Symptome, die auf diese Krankheit hindeuten. Doch die Krankheit wird in zwei Gruppen unterteil, die Erste sind Zwangsgedanken, während die zweite Zwangshandlungen sind. ­Vielen ­ist auf den ersten Blick gar nicht bewusst, dass sie unter dieser Krankheit leiden. So können wir uns leicht an unsere morgendlichen Rituale entsinnen, die Gedanken beim Einschlafen oder die Handlungen beim verlassen der Wohnung. Auch die Ängste, die wir auf der Arbeit haben, ob wir etwas richtig gemacht haben oder nicht. Die Sorgen, die unseren Partner begleiten, wenn wir uns von ihm verabschieden. Das alles zählt, sobald wir es nicht abschalten können, zu Zwangsstörungen. Aber es handelt sich nicht nur um Gedanken, sondern auch um Handlungen. Melodien, die nicht aus dem Kopf gehen, ein Händewaschen, das nicht mehr zu kontrollieren ist, oder die Ordnung in den eigenen vier Wänden, auf die man vielleicht zu stolz ist. Für diese und alle anderen Arten von Zwangsstörung muss Hilfe aufgesucht werden.

Sorgentelefone und andere Möglichkeiten

In einem schweren Augenblick von Zwangsstörung ist es ratsam, sich gleich an eine Art Ablenkung zu wenden. Da das überall passieren kann, muss die Hilfe schnell und effizient sein. Sein Herz auszuschütten und sich von anderen helfen zu lassen ist keine Schande, ganz im Gegenteil. Wo früher der Beruf Lebensberater und Bereuer nicht als vollständiger Beruf anerkannt wurden, ist heute die Lage anders. Heute werden Menschen dazu ausgebildet, in schweren Situationen zur Seite zu stehen. Glücklicherweise gibt es die Unterstützung auch übers Telefon, sodass der Arbeitsplatz und der gewohnte Alltag nicht durch den Anfall gefährdet werden.Speziell ausgebildete Fachleute können nicht nur den Erwachsenen, sondern auch Kindern über die Eltern oder direkt helfen. Zwanghafte Phänomene sind bei den Letzteren häufig zu beobachten. Sie werden als Spiel aufgefasst, doch sind eigentlich Zwangsstörungen. Sie gehen nur auf einer bestimmten Linie oder weichen den Fugen zwischen den Pflastersteinen aus. Das Kind ist sich seiner Lage natürlich nicht bewusst, weshalb das Elternteil dabei eingreifen muss. Am besten ist zu erst einen Rat aufzusuchen, zu erfahren, ob die Symptome richtig gedeutet wurden. Dabei kann auch ein Anruf auf dem Sorgentelefon helfen. Eine fachliche und professionelle Beratung sorgt für Aufklärung und Beruhigung. Das Herz wird erleichtert und der Anfall verschwindet meistens schnell.