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Was ist Selbstmitleid?

„Warum immer ich?“ – Diese Frage hat sich bestimmt schon jeder einmal gestellt. Sich selbst zu bedauern und sich selbst leid zu tun, kommt im Leben schon einmal vor. Sei es, weil auf einmal alles schief läuft, was schief gehen kann oder man hat gerade eine komplizierte Lebenssituation (z.B. Trennung) hinter sich gebracht. Das Gefühl von Selbstmitleid ist im gewissen Maß auch ganz normal und hilfreich, damit man Unrecht besser verarbeiten kann. Denn es zeigt auch, dass man sensibel ist, Gefühle hat und keine Maschine ist, die einfach alles wegsteckt. Und in den meisten Fällen dauert die Bemitleidungsphase nur kurz an und man schafft es, aus eigener Kraft wieder nach vorne zu blicken, die Situation als gegeben hinzunehmen und abzuhaken. Es ist, wie es ist! Kopf hoch!

Die Folgen, wenn es nicht aufhört

Doch wenn man sich dauerhaft selbst leid tut und an nichts anderes mehr denkt, als an die schlimme Situation, in der man sich befindet/befand, dann macht es krank. Wer sich ständig selbst bemitleidet, verliert das Gefühl und Gespür für seine Umwelt und seine Mitmenschen. Er verspürt immer wieder den Schmerz, reißt quasi „die alten Wunden immer wieder auf“ und wehr sich gegen den Heilungsprozess. Der Fokus und die ganze Konzentration sind darauf ausgerichtet, wie schlecht es einem geht und dass keiner einen versteht, weil der gegenüber ja gar nicht nachfühlen und empfinden kann, wie es einem geht. Nach dem Motto: „Du hast gut reden, du steckst ja nicht in meiner Situation!“ tut man es ab, macht dem anderen noch Vorwürfe und fällt noch mehr in das Loch Selbstmitleid. Einerseits möchte man von anderen bedauert und getröstet werden, andererseits zieht man sich nun immer mehr zurück, redet mit keinem mehr darüber, weil keiner einen versteht. Man kapselt sich immer mehr ab und vereinsamt. Was mit harmlosen Selbstmitleid begonnen hat, kann in einer krankhaften Depression enden.

Es gibt viele Gründe, warum man sich selbst bedauert. Zum Beispiel gibt es Menschen, denen wird wenig oder keine Beachtung von anderen geschenkt (z.B. von Familie, Freunden oder Arbeitskollegen), ihnen fehlt die nötige Aufmerksamkeit. Und wenn dies ständig der Fall ist, dann kommen irgendwann Selbstzweifel und man verfällt in Selbstmitleid.

Doch auch andere Situationen im Leben tragen dazu bei, dass man sich selbst bedauert: Wenn man beispielsweise verlassen wird oder seine Arbeit verliert, dann sinkt oft das Selbstwertgefühl und es kommen Selbstzweifel auf. Häufig bedauert man sich dann selbst.

Das man die Situation jedoch selbst in der Hand hat und aus eigener Kraft dagegen ansteuern kann, eine neue Chance daraus sehen kann, registrieren die wenigsten. Ganz im Gegenteil, sie verfallen immer tiefer in dieses Mitleidsgefühl und kapseln sich irgendwann völlig ab von ihrer Umwelt.

Gedanken wie „mich versteht eh keiner“, „es trifft immer nur mich“ kommen dann mehrfach auf, überzeugen einen selbst von dem Leid, in dem man steckt und wirken unterstüzend.

Was kann man dagegen tun?

Man sollte der Sache auf den Grund gehen, warum einen das Selbstmitleid überkommt. Selbst zu realisieren, dass die Situation, in der man sich befindet, gar nicht so schlimm ist, wie man sich diese selbst ausmalt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn nicht das Ereignis bzw. die Situation an sich ist so schlecht, sondern unsere Bewertung selbiger. Sich die Frage stellen: Stimmt meine Bewertung mit der Tatsache überein?
Manchmal neigen wir selbst zu Übertreibungen und sehen wirklich nur das Negative in unserem Leben und unserer Situation. Bei anderen hingegen können wir nur Positives entdecken. Unsere Wahrnehmung ist oftmals nicht real und objektiv.

Ganz bewusst sollte man seine Gedanken auf die Dinge im Leben richten, die gut funktionieren. Denn es ist nicht alles schlecht, wir picken uns in unserer Selbstmitleidsphase nur das Negative aus unserem Leben heraus! Doch es gibt soviele andere Dinge, die schon gelungen sind und toll waren. Diese geraten dann oftmals in Vergessenheit.

Ebenso sollte man sich vor Augen halten, dass auch bei anderen Menschen im Leben nicht alles perfekt ist. Die eigene Wahrnehmung täuscht uns selbst und macht unser Leben schlecht und das der anderen gut. Doch auch andere Menschen haben Probleme, Höhen und Tiefen. Sie gehen damit vielleicht anders um, als man selbst.

Und zu guter Letzt ist es wichtig, nach vorne zu blicken und sich zu fragen, wie man seine Zukunft sieht? Wo man sich in Zukunft sieht? Das Streben nach einer besseren Zukunft und einem guten Gefühl, geben Kraft und Motivation sich aus der Rolle des Opfers zu befreien.

Es liegt also in der Hand eines jeden selbst, das Beste aus seinem Leben zu machen. „Ein jeder ist seines Glückes Schmied!“ Selbstmitleid steht einem nur im Weg, schränkt ein und bremst aus. Situationen im Leben, besonders schlechte, als Chance zu sehen, Positives für die Zukunft daraus ziehen und sich neue Ziele setzen, ist Selbstmotivation und hilft, das Leben zu leben und wieder zu genießen!

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