Das Sorgentelefon

kompetente Lebensberatung und psychologische Beratung

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Das Sorgentelefon ist ein Dienst für psychologische Beratung mit ausgebildeten und qualifizierten Beratern. Eine neutrale Stimme zeigt oft neue Lösungen. Lass dir Mut machen, dich stärken und dir neue Wege aufzeigen. Du hast es dir verdient, dass dir jemand zuhört. Genau in diesem Augenblick stehen ein einfühlsame Berater bereit.

Wenn ein geliebtes Haustier verstorben ist

Die Liebe zu den eigenen Haustieren ist etwas, das Menschen, die selbst keine Tiere haben, oft nur wenig nachvollziehen können. Die emotionale Bindung ist unabhängig davon, ob das Haustier ein Hund, eine Katze, eine Ratte oder ein anderes Tier ist, das quasi mit zur eigenen Familie gehört hat. Kein Wunder also, dass viele Menschen sich unverstanden fühlen, wenn ihr geliebtes Haustier verstirbt und sie nicht alleine mit der Trauer fertig werden. Doch deswegen gleich einen Psychologen aufsuchen? Dort sind Wartezeiten teilweise sehr lang, was akute Schmerzen wenig lindert. Denn die Trauer um ein geliebtes Wesen ist etwas, von dem man fast schon übermannt wird, und für das man sich keinen Termin aussuchen kann. Auch Trauer um Haustiere kennt keine Uhrzeit oder Ort.

Wie gut, dass in Kürze ein Sorgentelefon startet, dass auch traurigen Haustierbesitzern hilft. Bei dem Sorgentelefon kann man nämlich auch dann anrufen, wenn ein Haustier verstorben ist. Professionelle Berater stehen einem dort Tag und Nacht zur Verfügung und vor allem: mit Rat und Tat zur Seite! So eine Problemberatung ist unter anderem dann sinnvoll, wenn man das Gefühl hat, mit niemanden über seine wahren Gefühle reden zu können. Denn natürlich versucht man ja, sich vor anderen Menschen nicht anmerken zu lassen, wie sehr es einen doch mitnimmt, dass das Haustier verstorben ist, da man sich fast schon sicher ist, dass sie kein Verständnis für einen haben werden. Die Berater beim Sorgentelefon sind jedoch auf emotionale Notsituationen aller Art vorbereitet und können einem in solch einer Situation dabei helfen, die Gefühle zu sortieren, oder sich wenigstens einen Teil des ganzen Kummers und der Trauer von der Seele zu reden. Dadurch, dass so ein Sorgentelefon anonym ist, muss man weder befürchten, dass die Informationen, die man während eines solchen Gesprächs preisgibt, irgendwo hingelangen, wo sie nicht hingehören, noch, dass man erkannt wird oder die vertraulichen Informationen weitergegeben werden. Ist also ein Haustier verstorben und man weiß nicht, wohin mit all der Trauer, den Erinnerungen und vielleicht auch mit den Selbstvorwürfen, kann man sich jederzeit an das Sorgentelefon wenden. Dort wird man aufgefangen und auf Wunsch auch dahin gehend beraten, wie und wo man seine Trauer nach diesem Gespräch weiter verarbeiten kann.

Niemand muss mit dem Verlust eines geliebten Haustieres alleine klarkommen!

Wenn dein Haustier gestorben ist kannst du hier deine Trauer in Worte fassen und dich von gleichgesinnten stärken lassen. Ohne Anmeldung, anonym und kostenlos.

Das schreiben unsere Besucher

KitKat (14.10.18 00:32):
Hallo zusammen, heute ist nicht nur meine Katze, sondern auch ein Teil von mir gestorben. Ich hab ein Kloß im Hals und kann nicht schlafen. Ich habe gerade Ferien und habe heute länger als sonst geschlafen und dann ein paar Stunden nachdem ich aufgewacht bin lag sie tot auf der Straße. Ich werde diesen Anblick nie vergessen, als ich auf sie zu gerannt bin und einen Moment gehofft habe, sie sei es nicht. Es hat mich fast zerrissen. Sie war genauso alt wie ich, 13. Meine Mutter hat mich viel getröstet, dennoch haben wir uns noch heute ganz schnell eine neue Katze geholt. Es klingt komisch, aber für meine Eltern ist das eine Strategie die Trauer zu überwinden. Die neue Katze ist jung und ja, sicherlich total süß, aber ich mag sie nicht so. Ich brauche, denke ich, ganz viel Zeit, darüber hinweg zu kommen. Ich habe nur Angst, dass ich den Verlust nie begreifen werde.

Hundefreund (07.10.18 10:30):
Vor sieben Monaten mussten wir unseren Hund Ricky einschläfern lassen. Er ist fünfzehn Jahre alt geworden, hatte am Ende aber schwere gesundheitliche Probleme, wogegen nichts mehr zu machen war. Nachdem wir schon unseren Hochzeitstag und den Sommer alleine verbracht haben, ist heute das erste Erntedankfest ohne ihn. Ich werde besonders an ihn denken, wenn wir essen, denn da hatte er immer etwas abbekommen. Der Tag heute ruft bei mir ein schreckliches Gefühl von Einsamkeit hervor. Leider fangen gerade erst die ganzen Feste an: Halloween, Weihnachten, Silvester und Geburtstage-leider dieses Jahr zum ersten Mal ohne Ricky.

Frieden (07.09.18 20:15):
@Monchichi: Wieso sollst du ihn getötet haben? Er ist krank, du konntest nichts machen. Leider.

Monchichi (07.09.18 20:00):
Ich war heute wieder beim Tierarzt mit meinem Kater. Er hat gesagt, dass er definitiv FIP hat und diese auch ausgebrochen ist, man sieht das an dem roten blutunterlaufenen Auge. Er spritzte ihn etwas was den Tod eventuell raus zögert sodass ich ihn noch etwas habe aber einschläfern lassen, muss ich ihn definitiv wenn er selbst keine Lebensfreude mehr zeigt. Jetzt verkriecht er sich und zeigt nach wie vor (auch nach der Spritze) null Lebensfreude. Mein Billy ist 3 Jahre alt und wenn ich ihn ansehe, schaut er jedesmal traurig zurück. Ich glaube ich werde es nicht verkraften ihn einschläfern zu lassen. Mich plagt das schlechte gewissen ihn getötet zu haben und will es einfach nicht wahrhaben. Ich bin so totunglücklich.

Cat 707 (07.09.18 09:26):
Gestern habe ich meinen Kater Pascha einschläfern lassen. Ich fühle mich unendlich schuldig weil ich es gemacht habe. Es ist wie wenn ich ihn ermordet habe. Ich habe ihn über alle Maßen geliebt, er war mein Seelenfreund, mein liebster Schatz auf der Welt und wir sind jahrelang durch dick uedünn gegangen. Es gab nie eine vergleichbare Liebe, er hat mir alles bedeutet, er war mein Halt und mein Zuhause. Wenn ich nur ein paar Stunden weg war habe ich ihn schon vermisst. Ich mache mir Vorwürfe weil ich nicht mehr stark genug war. Er hat immer mit mir gekämpft, er war immer sc schon sehr krank, aber solange er mich hatte wurde er immer wieder gesund. Er hätte mich nie freiwillig verlassen. Nun ging mir die Kraft aus. In einem schwachen Moment habe ich den Tierarzt gerufen. Er hatte sich wieder mal die ganze Nacht gequält. Er war chronisch krank, schon sehr lange, aber er hat mit den Schmerzen gelebt um bei mir zu bleiben. Er hat noch gefressen, geschmust. Ich konnte ihn einfach nicht mehr leiden sehen, es hat mir jeden Tag das Herz gebrochen. Aber jetzt halte ich das Einschläfern für einen Fehler. Ich hätte warten sollen bis er von alleine loslässt. Ich fühle mich leer und alleine und so schuldig wie wenn ich ihn hintergangen habe. Der einzige der mir alles bedeutet hat. Und ich habe seinen Tod bestimmt. Er fehlt mir so sehr, ich sehe ohne ihn keinen Grund zu leben und möchte mit ihm gehen. Er wäre noch hier geblieben weil er mich auch so sehr geliebt hat. Ich habe ihm sein Leben genommen.

Charles (21.08.18 00:50):
Am Samstag (18.08.2018) habe ich meinen geliebten Charly mit 17 Jahren gehen lassen. Charly, Du warst über 13 Jahre bei mir, mein kleiner König. Ich bin unendlic traurig, vermisse Dich so sehr. Dein beruhigendes Schnarchen, der wunderbare Duft Deines Fells, die "Stinke"Pfötchen, Dein Sturkopf, Dein Blick der sagt" Frauchen, ich liebe Dich",.. Charly-Schatz, Du bist eine meiner ganz großen Lieben im Leben. Ich werde Dich nie vergessen und immer in meinem Herzen tragen! Und ich habe keine Angst vor dem Sterben, den da sehe ich Dich und unsere schwarze Zottelmaus wieder. Machs gut, wir sehen und irgendwann wieder und dann für immer!!!

Siri (11.06.18 23:36):
Heute abend ca. 19:00 Uhr ist mein Rusty gestorben. Ich kann es nicht glauben, mein Baby, mein ein und alles. Ich hatte ihn 9 Jahre lang und durch meine Schuld ist er gestorben, ich bin so traurig, mein Herz ist gebrochen. Ich habe keine Familie mehr, ich habe keine Freunde, er war mein bester Freund und jetzt ist er nicht mehr da. Nie mehr Rusty, nie mehr kuscheln, nie mehr im Bett neben mir lieben. Ich kann es nicht fassen, es macht mich so fertig.

Fridolin der beste Kater (23.05.18 09:10):
Ich weiß einfach nicht wohin mit meiner Trauer. In ca 3. Stunden wird mein Kater eingeschläfert. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen kann. Außerdem ist es so schwer selbst dafür Verantwortlich zu sein. Ich habe schon viele Kommentare und Berichte auf verschiedenen Seiten gelesen, die mir sehr geholfen haben mit der Trauer umzugehen. Ich finde es auch sehr traurig alle Nachrichten hier zu lesen allerdings fühle ich mich dadurch nicht alleine. Leider vestehen viele in der Gesellschaft nicht wie schwer so ein Verlust wiegt. Mir geht das auch oft näher als bei Menschen weil Tiere einfach so unschuldig und unwissend sind. Danke für diese Plattform für meine Trauerbewältigung. Ruhe in Frieden Fridolin. Ich werde dich für immer vermissen.

Ine (04.01.18 20:11):
Ich musste meine erst achteinhalb Jahre alte Jack Russell Hündin Roxy einschläfern weil Sie sich nicht mehr bewegen konnte und auch das atmen fiel ihr so schwer das ist nun fast 3 Monate her und ich kümmer mich besser um ihr Grab wie manche Menschen für Gräber für verwandte trotzdem fällt es mir super schwer nicht fast täglich zu heulen obwohl das Hündchen nicht einmal bei mir sondern bei meinem ex lebte ich konnte Sie nur ab und an zum Gassi holen und trotzdem zerreißt es mir das Herz

Luna (22.11.17 10:03):
Wir mussten heute unsere geliebte Katze Luna einschläfern lassen. Innerhalb von drei Tagen hatte sie anscheinend so viel wasser in der Lunge, dass sie erstickt wäre. Sie war ein sehr lebhaftes und liebes Buseli, für uns unverständlich. Sie hatte letzte Woche eine Spritze wegen einem Ekzem, cortison.Hat jemand Ähnliches erlebt? Es tut so weh. Wir vermissen sie unendlich.

Eurus (06.11.17 22:53):
Es ist so schwer zu verstehen, dass andere Menschen Tiere so sehr hassen, dass sie sie nicht bei uns lassen können. Du warst meine einzige Freundin. Wie könnte ich ohne dich leben? Ich kann es mir nicht vorstellen. Warum musstest du so grausam gehen? Womit haben wir das verdient? Ich begreife es nicht. Ich kann dich nicht gehen lassen. Ich habe doch sonst niemanden mehr. Wo bist du nur jetzt? Es ist unbegreiflich. Ich verstehe diesen Menschen nicht. Wäre es ein Unfall gewesen, dann wäre es leichter. Doch du musstest gehen, weil jemand es genau so wollte. Weil es ihn freut. Du warst ein Teil von mir, ein Teil meines Herzens, und dieser Teil geht nun mit dir. Ich wünschte, ich hätte dich noch einmal sehen können, aber dieser Jemand hat mir auch das genommen. Jemand nimmt mir die Möglichkeit um dich zu trauern. Diese Ungewissheit, wann du gegangen bist ist unerträglich. Ich habe niemanden, um darüber zu reden. Ich brauche dich zum reden, doch wo du fehlst, doch bist einfach fort. Für immer. Ich liebe dich. In loving Memory. Flocke, geliebte Katze, heimgegangen wahrscheinlich am 05.11.2017

Nena (05.11.17 03:01):
Hallo. Ich kann Euch alle sehr verstehen. Ihr seid nicht allein. Da Worte zu finden grad für mich schier unmöglich.. Es geht nicht aus meim Kopf.. Es fühlt sich an als sterbe ich daran.. Vielleicht.. Nur ein Gedanke noch.. Ich sitze allein an meinem Tisch. Es ist still. Die grosse Orchidee neigt ihre grossen Blätter.. Es ist da aber etwas allgegenwärtiges, etwas was uns ständig umgibt und allgegenwärtig ist. Wenn wir es verstehen werden wir lächeln.. Und dann wieder.. Ein geliebtes Wesen. Die Leere schmerzt. Das Leben zu fühlen.. Im Gedenken an meine liebe Nena 15,Labrador...ich bereue das einschläfern und der Schmerz zerreisst mich.Das Herz zerspringt in 1000Stücke..die Asche soll in Fluss. Ich schaff das nicht. Danke. Danke das ich Sie lieben durfte. Letzte Worte-aus..lebe in Frieden..immer in meinem Herzen

Lilly (10.10.17 22:21):
Als ich 10 oder so war habe ich mal unter irgendein Bild geschrieben ?...denn mein Herz würde mit dir gehen?. Und letzten Endes war das wohl auch so. Ich bin deutlich in mich gekehrter, nicht mehr so offen und kontaktfreudig wie vorher. Das habe ich vor allem bei meinem Umzug in eine neue Stadt gemerkt. Ich habe es auch immer geliebt Mutter Theresa für meine Freunde zu spielen, jetzt sollen sie mich ja mit ihren Problemen in Ruhe lassen. Ich habe unterschätzt wie schwierig es ist auf eigene Faust der gute Mensch zu bleiben, zu dem mein Mädchen mich gemacht hat. Und jedes Mal, wenn ich dann meine Familie besuche ist da wieder dieser riiiiiesen Kloß im Hals und sie fehlt so sehr. Reden kann ich mit meiner Familie nicht drüber, die trauern ja selbst. Auch allgemein fällt es mir schwer über Dinge zu Reden. Alle sagen 'aber es war besser so, sie hat so gelitten'. Toll, das macht es aber auch nicht leichter. Bin ich egoistisch?

Judy (16.09.17 12:42):
Ich komme über den Verlust meines Tieres nicht hinweg. Am 6.10.2016 musste ich Lucky (kater) einschläfern lassen. Er war über 17 Jahre an meiner Seite. Sein ganzes Leben und über die Hälfte meines Lebens. Ich bin jetzt 33 jahre. Es ist mein bester freund, mein seelenverwandter ein teil von mir gestorben. Ich hatte in der zeit drei Beziehungen und er hat 3 Weibchen überlebt. Aber jetzt ist er weg und ich leide so sehr, dass es mich noch immer zerreißt. Seit fast einem Jahr geh ich daran kaputt und keiner sieht oder versteht es. Es war für andere ja nur eine Katze. Es klingt verrückt, aber ich brauche dringend Hilfe, wie ich es überwinden kann

Jette (27.07.17 23:13):
Ich bin unendlich traurig u fühle mich sehr einsam ohne meine geliebte Hündin .komme nicht mehr zur Ruhe ,finde keinen Schlaf u kann nicht aufhören zu weinen . Wer weiß eine Lösung u wo finde ich Trost ?

(09.06.17 22:11):
kostenlos wie bitte

Scotty (28.05.17 22:28):
Hallo! Vor acht Wochen musste ich das Liebste in meinem Leben gehen lassen. Meine Katze. Sie war mein Ein und Alles. Der Schmerz ist überwältigend. Obwohl ich schon weit über dreißig bin, bringt es mich um. Manche Tage sind die reinste Qual. Sie hatte Krebs. Sechs Wochen lagen nur zwischen einer geplanten Routine-Untersuchung (sie war 15 und ich wollte ein Alters-Profil machen lassen, weil sie so schlimm gerochen hat und ich dachte es sei die Niere) und ihrem Tod. Es war ein Karzinom im Mund unter der Zunge. Tatsächlich kam es aber am Ende zum Leberversagen. Sie konnte auch nicht mehr essen und trinken. Die letzten vier Wochen waren eine Tortur. Es ging am Ende so schnell. Ärzte haben Fehler gemacht und ich habe es nicht erkannt. Täglich stehe ich fassungslos vor ihrem Grab, kaufe dauernd neue Blumen und bin verzweifelt. Sie fehlt mir so unendlich, so wahnsinnig. Tagsüber trage ich eine Maske, weil niemand mich versteht. So ist es leichter. Aber wenn ich nach Hause komme und sie ist nicht da, reißt es mir das Herz heraus. Reden kann ich inzwischen mit keinem mehr, alle sind genervt. Also schließe ich den Schmerz in mich ein und spüre, wie ich langsam dran kaputt gehe. Aber erlöst wird man davon nicht. Jeden Tag muss ich damit leben und weiß nicht wie. Es ist, als würde mir jemand das Herz langsam zerquetschen. Nadine und Sveme82, ich fühle wie ihr und mit euch.

Natalie (27.03.17 13:06):
Hallo,ich musste meinen Müffi vor 10 Tagen schweren Herzens gehen lassen.Bereits im Januar haben wir die Diagnose bekommen das er Krebs hat.Die Ärztin erklärte uns gleich das man nichts mehr für ihn tun könnte aber das wir ihn mit nach Hause nehmen könnten! Es ging ihm bis letzten Freitag soweit eigentlich gut.Er hat noch morgens normal gefressen getrunken und auch mit mir geschmust.Am Abend konnte er schon nicht mehr pinkeln. .mein Mann musste ihm schon gut zureden das er überhaupt noch mit ihm nachHause kam.Hier zuhause hat er mich nur noch traurig anschaut und gezittert. .Als er die von mir angebotene Scheibe Wurst nicht Annahme habe ich mit meinem Mann beschlossen ihn nicht noch länger leiden zu lassen..In der Praxis ging alles ganz schnell.Wir könnten uns noch verabschieden nach dem er die Narkose bekommen hatte und bereits kurz darauf ist er ganz ruhig und friedlich eingeschlafen. .Aber ich vermisse ihn und hab ein schlechtes Gewissen falsch gehandelt zu haben..

Isa (25.03.17 16:30):
Hallo an alle die auch trauern. Ich musste gestern den schweren Gang zum Tierarzt gehen um meine geliebte Samtpfote Shila (16 Jahre) zu erlösen. Sie hatte schon längere Zeit eine Schilddrüsenerkrankung. Leider hat sich ihr Zustand in den letzten 3 Wochen so verschlechtert das ich es nicht mehr ertragen habe sie so leiden zu sehen. Durch ihre Erkrankung hat ihr Körper immer auf hochtouren gearbeitet selbst wenn sie geschlafen hat. Dadurch hat sie ständig fressen gewollt was ihr Körper aber nicht mehr verarbeiten konnte und sich ihr körper quasi von innen selbst verzehrt hat. Sie war nur noch Haut und Knochen. Sie konnte auch nur noch schlecht laufen, war total wackelig auf den Beinen und ich hab ihr einfach angesehen das es für sie eine Qual war. Sie hat mit ihrer wundervoll lieben art trotzdem versucht mich die Tage bevor wir zum Tierarzt sind zu trösten. Sie hat meine Nähe gesucht um mir zu zeigen wie sehr sie mich liebt. Auch ich habe jede freie Minute mit ihr verbracht. Sie durch die Wohnung getragen mit ihr gesprochen. Aber schlussendlich mussten wir doch diesen schweren weg gehen. Als der Tierarzt sie untersucht hat und auch gesagt hat das sie leidet und ich der Einschläferung zustimme hat sie sich hingelegt und angefangen mit schnurren. Das hat sie auch gemacht bis sie eingeschlafen war. Mir hat es das Herz gebrochen und ich fühle mich unendlich leer. Auch wenn ich weiß sie zu erlösen war der größte und schönste Liebesbeweis den ich ihr machen konnte wünsche ich mir so sehr einen letzten tag mit ihr. Wir haben uns dann dafür entschieden sie wieder mit nach Hause zu nehmen um nochmal lebe wohl zu sagen. Heute morgen haben wir unseren Engel dann zu einem tierbestatter gebracht. Auch dort hatten wir nochmal die Möglichkeit uns in Ruhe und Würde von unserem liebling zu verabschieden. Sie wird dort zusammen mit ihrem Bettchen und lieblingsspielzeug verbrannt. Ohne sie zu gehen und zu wissen das wir ihr fell das letzte mal berühren komnten war unbeschreiblich. Nach der einäscherung dürfen wir sie wieder nach hause holen. Mir gibt der Gedanke sie in 2 Wochen wieder hier zu haben Kraft. Denn für mich bedeutet es eine Menge sie immer in meiner nähe zu haben. Ob ich diesen Schmerz jemals überwinde weiß ich nicht. Shila war immer für mich da wusste wann ich traurig bin und konnte mich mit nur einem Blick wieder aufheitern. Seit sie weg ist ist es in der Wohnung so schrecklich still. Nicht das sie immer Lärm gemacht hätte oder so das nicht aber man spürt ganz deutlich in jedem raum das etwas wichtiges fehlt. Ich mache mir zwischendurch auch Vorwürfe und bitte sie um Verzeihung weil es so unendlich weh tut. Ich vermisse sie jede Sekunde und ich würde alles tun um sie wieder zu bekommen. Mit ihr ist ein Teil von mir gestorben. Aber ich glaube fest daran das sie mich wenn meine zeit gekommen ist an der Brücke abholt und wir wieder zusammen sind. Die Regenbogenbrücke hat mir geholfen. Ich werde dich immer im Herzen tragen mein Schatz. RIP Shila 24.3.17 Ich wünsche auch allen anderen betroffenen viel Kraft für diese schwere Zeit.

Sveme82 (19.03.17 09:40):
Hallo, ich hab soetwas noch nie gemacht aber ich muss es irgendwo loswerden. Habe am Freitag vormittag einen Anruf von meinen Nachbarn erhalten die mir sagten dass mein geliebter Kater Prinz leider auf seinem Schlafplatz liegt und verstorben ist! Meine Welt ist zusammengebrochen. Er lag dort als wenn er schlaeft. Augen kaum geöffnet, ganz ruhig, den Kopf auf seinem Pfötchen, ganz entspannt. Als wenn er schlaeft! Aber er war gestorben. Ich konnte es nicht glauben. Er war noch keine 12 Jahre alt, Freigänger und am Abend davor noch topfit. Keinerlei bekannten Erkrankungen und mein ein und alles :( ich habe ihn bei meinen Eltern im Garten beerdigt und seitdem sitze ich zu Hause und mache mir wahnsinnige Vorwürfe. Ich weiss einfach nicht an was er verstorben ist, ich ueberlege jede Sekunde ob mir was hätte auffallen müssen, ob er irgendwas hatte. Das macht mich fertig. Ich weine seitdem fast ununterbrochen und kaum jemand versteht mich. Ich komme mit dem Verlust nicht zurecht, ich warte bis er vor der Türe sitzt und höre ihn obwohl er nicht da ist ? Es tut mir einfach so unglaublich Leid für meinen Schatz. Danke fürs zuhöhren Euch!

Nadine (14.03.17 09:14):
Samstag Abend, ca. eine halbe Stunde nach dem Füttern, fing unsere Emma, brauner Labbi erst 1.5 Jahre, an zu zittern am ganzen Leid. Wir versuchten sie zu beruhigen und tasteten sie hab... sie wedelte noch mit dem Schwänzchen und schmiegte sich an uns, aber sie bewegte sich seltsam. Hatte Probleme mit dem hinlegen. Ich hatte mal von Magendrehungen gelesen und bekam plötzlich mit der Angst zu tun. Also packten wir Emma gleich ins Auto und fuhren in die nächsten 24 Stunden Klinik. Dort war nur Notbesetzung. Die junge Ärztin nahm ihre Temperatur und mutmaßte sogleich, es sei ein Infekt. Ich muss dazu sagen, wir leben in Istanbul und die Tiermedizien ist hier sicherlich noch etwas hinterher. Ich weiß sie darauf hin, dass sie den Magen checken soll welches sie auch prompt tat, bzw. versuchte. Emma ging es rapide schlechter. Zu dem schrecklichen Zittern fing sie stark an zu hecheln. Sie lies sich zum Röntgen nicht auf die Seite drehen, fletschte zum ersten Mal in ihrem viel zu kurzen Leben. Sie bekam Beruhigungsmittel... es war einer der schrecklichsten Momente in meinem Leben. Ich konnte nicht zu ihr, es waren 3 Leute damit beschäftigt sie still zu halten. Sie hechelte so doll und war so unruhig, so kannte ich meine Maus überhaupt nicht. Es brach mir das Herz... Dann wurde sie wieder geröntgt und unsere Befürchtungen wurden bestätigt. Die junge Ärztin rief einen Spezialisten für eine Not OP. Wir durften dann bei ihr sitzen bis dieser eintraf. Ich streichelte Emma und sprach ihr sanft zu, dass sie kämpfen müsse und stark sein müsse... sie speichelte sehr und plötzlich hebte sie den Kopf und erbrach. Wir hebten sie vom Tisch und machten sie sauber, sie hatte eine Sauerstoffmaske vor der Nase um sie besser zu versorgen. Als der Spezialist nach ca. 30 Minuten eintraf, hatte sich Ihr Atmung merklich verlangsamt, sie war ruhiger. Sie wedelte wieder mit dem Schwanz und registriere eindeutig, dass wir bei ihr waren und wollte aufstehen. Wir legten sie wieder sanft hin und ließen den Professor ran. Er tastete ihren Bauch ab und sagte, der Magen scheint, dank des Erbrechens, wieder in der richtigen Position. Er untersuchte Emma um dies zu bestätigen, gab ihr einen Tropf und Medikamente. Dann kam die Entwarnung. Sie würde ok sein und müsse nicht operiert werden. Sie brauche den Tropf, Medikamente und müsse sich erholen und solle über Nacht dableiben. Sie gaben ihr Beruhigungsmittel und wir konnten nochmal mit ihr schmusen... dann schickte man uns heim und sagte, wir können morgens wieder kommen aber sie würde am frühen Nachmittag nochmal untersucht werden. Ich war erleichtert aber der Schock saß. Ich zitterte den Rest der kurzen Abends und konnte mich nicht beruhigen... nur 10 Stunden, dann wäre ich wieder bei ihr dachte ich. Also ging ich schnell ins Bett. Ich stand weit vor dem Wecker auf und machte mich fertig um in die Klinik zu gehen... dann kam der Anruf. Es gab am Morgen Komplikationen. Sie hatte vermutlich Wasser in der Lunge und verstarb. Meine Welt brach zusammen und sie liegt noch immer in Scherben. Ich weiß nicht wie ich den Verlust meiner besten Freundin, meines Babys, meines ständigen Wegbegleiter verkraften soll... Montag morgen haben wir sie beerdigt. Es hat etwas geholfen, mich nochmal von ihr zu verabschieden, aber dieser Trost hielt nicht lange an. Zu Hause sein, ins Haus kommen oder morgens aus dem Schlafzimmer kommen sind die schlimmsten Momente. Aber für mich ist es auch der normale Alltag... sie war immer an meiner Seite, ob im Bad zum schminken, wenn ich nur zur Toilette ging oder wenn ich in der Küche war. Abends auf dem Sofa schlief sie meistens in meiner Kniekehle und natürlich unsere Spaziergänge wo wir immer ihre Hundefreunden trafen. Sie war mein Ankerpunkt... alles drehte sich um Emma. Und ich bin so wütend weil es viel zu früh war, sie so voller Liebe und Leben war... weil ich nicht da war bei ihrem letzten Atemzug, weil ich mich frage ob man hätte mehr tun können, und dann bin ich einfach verzweifelt und traurig weil garnichts davon die Tatsache ändert, dass sie nicht mehr bei mir ist, nicht mit uns in den Urlaub fährt und nicht bei unserer Hochzeit sein wird... dass sie nicht da sein wird, wenn wir unsere Familiengründung starten... dass sie nicht mein ewiger Begleiter sein wird. Emma und ich waren eine Einheit, ein Team... sie hat mich immer zum lachen gebracht, sie hat mich beruhigt wenn ich mich gestresst gefühlt hab oder sauer war. Sie war so ein großer Teil meiner Lebensfreude. Wenn ich für ein paar Tage in Deutschland war und sie nicht mitkonnte, vermisste ich sie wahnsinnig und konnte es nicht erwarten meine süße Fellnase wieder bei mir zu haben. Jetzt ist sie für immer weg... viel zu früh... viel zu plötzlich. Ich weiß nicht, wie ich das verkraften soll. Ich war so voller Hoffnung Sonntag morgen, bevor dem Anruf. Mein Mann und ich hatten schon durch gesprochen was wir tun können um sie zukünftig so gut es geht zu schützen... Und jetzt wurde uns diese Möglichkeit genommen. Ich bin am Boden zerstört und kann nicht aufhören zu weinen. Ich vermisse sie so sehr und und fühle mich als hätte ich sie hängen lassen... unsere kleine Maus.

sadness15 (05.01.17 23:52):
mein muckel ist gegangen!!kann nicht ohne ihn...bin so unsagbar traurig...

KarmenRr (19.09.16 17:23):
mein Hund ist etzte Woche gestorben.Wullv.v. sie am Wochenende beerdigen.Kommeeinfach nixht mit dem Verlust klar

Telefonberatung

Wenn ein eigenes Haustier verstorben ist, brauchen wir Fürsorge und Beistand. In der Zeit der Trauer verfallen auch bei der Trennung von Haustieren viele Menschen in sehr schwierige Phasen und verstehen die Welt nicht mehr.
Unser Kummertelefon bietet Trauernden durchgehend eine Hilfe.